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Premier League prüft Vermarktungsreform mit möglichem Umsatzplus von 750 Millionen Pfund jährlich

(c) GEPA pictures/ Zuma Press/ Sport Press Photo/ Liam Asman

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Die Liga hat ihre 20 Klubs über mögliche Änderungen in der Vermarktungsstrategie informiert. Durch eine Zentralisierung von Werberechten könnten laut internen Berechnungen zusätzliche Einnahmen erzielt werden.

Die Premier League hat im Rahmen einer Gesellschafterversammlung ihre 20 Erstligaklubs über Überlegungen zur Neuausrichtung zentraler Vermarktungsrechte informiert. Laut einem Bericht von Sky News könnte eine Reform der Werbevermarktung ein zusätzliches jährliches Umsatzpotenzial von rund 750 Millionen Pfund erschließen.

Konkret wird geprüft, künftig 60 Prozent der Bandenwerbung zentral zu vermarkten und die Zahl der Top-Partner von derzeit sieben auf zehn zu erhöhen. Interne Modellrechnungen, die den Klubs vorgestellt wurden, gehen davon aus, dass sich daraus ein jährlicher Mehrerlös in Höhe von 750 Millionen Pfund ergeben könnte.

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Die Liga orientiert sich dabei an Strukturen, wie sie in mehreren großen US-Sportligen angewendet werden. Nach Angaben aus dem Umfeld des Treffens handelt es sich bislang um Sondierungen, konkrete Beschlüsse wurden noch nicht gefasst.

Zu den aktuellen Top-Partnern der Premier League zählen unter anderem Barclays, Microsoft, EA und Guinness. Darüber hinaus bestehen Lizenzvereinbarungen mit Unternehmen wie Topps, Football Manager und Sorare.

Einige Klubvertreter äußerten laut Berichten Bedenken, dass eine Ausweitung der zentralen Partnerstruktur zu Konflikten mit individuellen Sponsorenverträgen der Vereine führen könnte.

Parallel dazu stehen die Klubs vor veränderten Rahmenbedingungen im Sponsoringmarkt. Ab der kommenden Saison treten Einschränkungen bei der Werbung für Sportwettenanbieter in Kraft, was wohl zu entsprechenden Einbußen bei Sponsoringeinnahmen führen wird. Eine stärkere Zentralisierung von Werberechten könnte in diesem Kontext zusätzliche Erlöse generieren und potenzielle Rückgänge teilweise kompensieren.

Die Premier League lehnte eine Stellungnahme zu den Plänen ab.

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