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Lustenau-Vorstand Schuchter: „Können nicht mit Nachhaltigkeit werben und ein Flugzeug auf das Dress drucken“ [Exklusiv]


Patrick Schuchter ist bei Austria Lustenau für Sponsoring und Marketing zuständig. Das Vorstandsmitglied legt im Interview mit sportsbusiness.at dar, wie die grün-weiße Austria ein nachhaltiges Stadion nutzt.

++ sportsbusiness.at exklusiv von Georg Sohler ++

Austria Lustenau musste sich im Sommer 2024 zwar aus der Admiral Bundesliga verabschieden, an der Zukunft baut man trotzdem. Ein Kernpunkt ist das Stadionprojekt, das lange wie eine unenedliche Geschichte wirkte.

1951 eröffnet, war es schon in den drei Bundesliga-Jahren von 1997 bis 2000 nicht mehr zeitgemäß. So lange wird schon um den Neubau gerungen, der derzeit im Gange ist. Rund 20 Mio. Euro zahlen Stadt und Land.

Patrick Schuchter führte jüngst bei einem Sponsorenabend erstmals durch das Stadion, das bald fertig sein wird. „Ein echtes Erlebnis für alle, als das erste Mal das Flutlicht eingeschalten wurde“, erzählt er im Interview, das sich darum dreht, wie ein nachhaltiges Stadion genutzt werden kann, um die Erlöse in die Höhe zu treiben.

sportsbusiness.at: Das neue Stadion in Lustenau ist sehr „grün“. Warum?

Patrick Schuchter: Waren Sie schon einmal im Stadion von Mainz 05? Dieser Betonklotz steht außerhalb der Stadt auf der grünen Wiese, es ist nicht so gut angebunden, es gibt keine Bars. Man fährt zum Event und dann wieder heim. Das ist bei uns anders. Das Reichshofstadion befindet sich mitten im Ortsgebiet und soll für die Lustenauer einen Wohnzimmercharakter haben, ein Treffpunkt mitten in der Stadt sein. Dies ist der Hintergrund, warum wir so viel wie möglich aus Holz machen wollten. Das einzige, was aufgrund von Brandschutzvorgaben vorgegeben ist, ist der Betonsockel.

sportsbusiness.at: Mit eine Rolle spielt auch ein großer Arbeitgeber in der Stadt, oder?

Schuchter: Genau, wir wollten hier etwas Nachhaltiges auf die Beine stellen und da passt auch der größte Arbeitgeber der Stadt dazu. Das ist „bösch.heizung.klima.lüftung“. Die haben früher Ölkessel hergestellt und haben sich komplett transformiert, hin zu erneuerbarer Energie, Wärmepumpen und so weiter. Wir haben sie als Nachhaltigkeitspartner gewonnen und wollen die Transformation gemeinsam schaffen.

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