Neben News, Statistiken und interaktiven Elementen setzt OneFootball auf personalisierte Inhalte, einen eigenen Marketplace und „Pay-per-View“-Live-Streaming statt dem klassischen Dauerabo. sportsbusiness.at hat exklusiv mit Fabian Ohl gesprochen. Er ist Business Development Manager und seit zweieinhalb Jahren bei OneFootball.
+ + sportsbusiness.at exklusiv - von Maximilian Patak + +
OneFootball versteht sich als die digitale Plattform für Fußballfans auf der ganzen Welt. Nach eigenen Angaben erreicht das Unternehmen monatlich mehr als 200 Millionen Fußballbegeisterte über seine Kanäle. Über das gesamte Ökosystem liegt die monatliche Reichweite bei mehr als 645 Millionen Nutzer:innen weltweit.
Hierzulande verkündete das Unternehmen im Sommer eine Distributionspartnerschaft mit Laola1.at. OneFootball gibt es schon 18 Jahre und die Plattform hat sich mehrmals neu erfunden, um heute „mehrere Märkte“ zu bespielen sowie „fast alle Fußball-Bewerbe auf der Plattform vereint und Männer- und Frauenfußball“ zu covern, wie Business Development Manager Fabian Ohl im sportsbusiness.at-Exklusiv-Interview erklärt.
sportsbusiness.at: Was war die Ursprungsidee von OneFootball und wie hat sich das Unternehmen – seit der Gründung 2008 in Berlin – zur globalen Plattform für Fußballfans entwickelt?
Fabian Ohl: OneFootball ist durch viele Phasen gegangen und es gab einige Rebrandings. Ganz früher hießen wir „iLiga“ und waren die erste Fußball-App im App Store. Wir waren anfangs regional in Deutschland unterwegs und hatten weniger als 100 Mitarbeiter:innen. In der Hochphase, gegen 2022, als das Unternehmen stark auf Web3- und NFT-Projekte setzte, zählten wir tatsächlich knapp 600 Leute. Nach einigen Restrukturierungsrunden sind wir heutzutage wieder etwas kleiner und zählen knapp 200 Mitarbeiter:innen. Aber wir haben es geschafft, ein nachhaltiges Unternehmen zu schaffen, welches mehrere Märkte bespielt, fast alle Fußball-Bewerbe auf der Plattform vereint und Männer- und Frauenfußball covert. Berlin ist immer noch unser Hauptsitz, aber wir haben Offices in London, Mailand, Lissabon und Mitarbeiter über die ganze Welt verteilt, um alles abzudecken.
sportsbusiness.at: Wie würden Sie – Stand heute – das Business Model von OneFootball zusammenfassen?
Ohl: Wir machen immer noch den mit Abstand größten Teil unseres Umsatzes mit Werbeeinnahmen. Wir versuchen allerdings zu diversifizieren. Seit mehreren Jahren gibt es unser OTT-Angebot und seit wenigen [...]