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Österreichs Sportbudget bleibt 2024 gleich und steigt dennoch

Werner Kogler - Foto (c) Gepa Pictures

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Im Jahr 2024 steht dem Sport in Österreich ein Budget von 231,5 Millionen Euro zur Verfügung. Das entspricht zwar dem Budget von 2023, bringt dennoch eine Steigerung von 6,9 Prozent bei der Sportförderung mit sich.

Im Budget 2023 waren 15 Millionen für die Einmalmaßnahme Energiekostenzuschuss vorgesehen. Diese Maßnahme fällt 2024 weg und somit stehen auch diese 15 Millionen Euro klassisch dem Sport zur Verfügung – das entspricht einer Budgeterhöhung um 6,9 Prozent. Sportminister Werner Kogler sagt dazu: „Seit 2020 konnten das Sportbudget um mehr als 60 Prozent erhöht werden – das ist nach dem Rekordbudget von 2023 die nächste Sensationsnachricht für den österreichischen Sport“.

Auch die kommenden Olympischen Spiele in Paris spielten bei der Budgetierung eine Rolle. Neun aussichtsreiche Sommersportverbände erhalten insgesamt 3,3 Millionen Euro für eine optimierte Vorbereitung. Für die Talentegewinnung in Schulen bekommen olympische Fachverbände unter dem Titel „Olympia goes School“ weitere 1,5 Millionen Euro.

Weitere Maßnahmen abseits des Leistungssports

Die Maßnahmen beziehen sich nicht nur auf den Leistungssport. So sind etwa zusätzliche 750.000 Euro für Kinderschwimmkurse im Zuge des Programmes „Kinder gesund bewegen“ an Volksschulen vorgesehen. Auch das Gender Trainee Programm erhält eine Ausbildungsoffensive im Wert von weiteren 2 Millionen Euro. Dadurch sollen mehr Frauen als Trainerinnen, Managerinnen und Talentecoaches ins Sportmanagement kommen.

Verbände und Organisationen, die rund um Kinder- und Gewaltschutz, Transparenz, Teilhabe, Inklusion und ähnliche Themen vorbildlich arbeiten, bekommen im Rahmen der Good Governance-Offensive 500.000 Euro extra. Zu guter Letzt soll auch der öffentliche Dienst durch zusätzliche Budgetmittel für Aus- und Weiterbildungsangebote attraktiver gemacht werden.

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