Offizielle WM-Partner zahlen Millionen für exklusive Werberechte. Doch auch zahlreiche andere Unternehmen nutzen die Aufmerksamkeit rund um das Turnier mit kreativen Kampagnen, Gewinnspielen, Sondereditionen und Social-Media-Aktionen.
+ + sportsbusiness.at exklusiv – von Bernhard Desch + +
Auf dem ersten Werbe-Blick stehen die großen Partner der Fußball-Weltmeisterschaft im Vordergrund. Doch rund um solche Großereignisse versuchen regelmäßig auch Unternehmen, die keine offiziellen Partner der FIFA oder des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB) sind, von der hohen Aufmerksamkeit zu profitieren. Dieses Vorgehen wird auch Ambush-Marketing genannt - oder zu Deutsch: Trittbrettfahrer-Marketing.
Dabei werden Kampagnen, Aktionen oder Werbemaßnahmen entwickelt, die einen Bezug zur WM herstellen oder die Fußballbegeisterung der Fans aufgreifen, ohne gegen bestehende Marken- und Sponsoringrechte zu verstoßen. Manche sind von langer Hand geplant, andere ergeben sich auch äußerst spontan.
Man muss nicht lange suchen, um auch bei uns rund um die WM 2026 derartige Aktivitäten zu entdecken. sportsbusiness.at hat in Österreich aber auch über die Landesgrenzen hinaus genauer hingesehen und einige Beispiele gesammelt. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird laufend ergänzt. Hinweise auf weitere Kampagnen, Aktionen oder kreative Beispiele für Ambush-Marketing rund um die WM 2026 nimmt die Redaktion gerne per E-Mail entgegen.
Kein Weg führt am Kaisertrikot vorbei
Das Kaisertrikot wurde innerhalb kurzer Zeit vom Spaßprojekt zum echten Business Case. Vor allem über Social Media bekam das Trikot schnell Kultcharakter und war bei den Fans heiß begehrt. Das erkannten auch verschiedene Marken und Unternehmen, die es als Gewinnspielpreis für ihre Kampagnen nutzten. [...]