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Netflix integriert TF1-Kanäle und -Inhalte in französisches Streaming-Angebot

(c) GEPA pictures/ Icon Sport/ Baptiste Fernandez

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Netflix hat mit dem französischen Privatsender TF1 eine umfangreiche Partnerschaft geschlossen.

Nutzerinnen und Nutzer in Frankreich erhalten dadurch im Rahmen ihres bestehenden Abonnements Zugriff auf alle fünf frei empfangbaren TF1-Kanäle sowie auf über 30.000 Stunden Inhalte der Streaming-Plattform TF1+.

Die Vereinbarung umfasst unter anderem Live-Übertragungen von Fußballspielen der französischen Nationalmannschaft sowie von Wettbewerben der Basketball-Nationalteams im Rahmen von FIBA-Turnieren. Auch Spiele der UEFA Women’s Euro 2025 und der Rugby-Weltmeisterschaft der Frauen 2025, an denen TF1 die Übertragungsrechte hält, werden künftig über Netflix abrufbar sein.

Während Netflix und TF1 bereits bei Serienproduktionen kooperierten, handelt es sich hierbei um den ersten Übertragungsvertrag zwischen dem Streaming-Dienst und einem klassischen TV-Sender. Netflix erweitert damit sein Angebot an Live-Sportinhalten, das bereits die FIFA Frauen-Weltmeisterschaften in den USA, NFL-Spiele am ersten Weihnachtsfeiertag und WWE Monday Night Raw umfasst.

„Diese Partnerschaft ist einzigartig und kommt unseren Stärken zugute, unseren Zuschauern beste Unterhaltung und ein einzigartiges Erlebnis zu bieten“, so Greg Peters, Co-CEO von Netflix.

Die Vereinbarung erfolgt vor dem Hintergrund eines sich wandelnden Medienkonsums, bei dem Streaming-Plattformen zunehmend klassische Rundfunkformate integrieren.

Wie genau die Aufteilung der Einnahmen oder mögliche Zahlungen geregelt sind, wurde nicht öffentlich gemacht. Beide Seiten äußerten sich zurückhaltend zu finanziellen Details. TF1 erreicht aktuell rund 58 Millionen monatliche Zuschauer über klassische TV-Angebote und zählt 35 Millionen Nutzer auf TF1+. Netflix kommt in Frankreich auf über 10 Millionen Abonnenten.

„Diese beispiellose Allianz wird es unseren Premium-Inhalten ermöglichen, ein beispielloses Publikum zu erreichen und Werbetreibenden neue Reichweite in einem Ökosystem zu eröffnen, das unsere TF1+-Plattform perfekt ergänzt“, erklärte TF1-CEO Rodolphe Belmer.

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