Die Lech Bergbahnen AG zieht nach der Wintersaison 2025/26 eine positive Zwischenbilanz. Trotz herausfordernder Witterungsbedingungen konnte das Unternehmen den Gesamtumsatz bei Bergbahnen und Gastronomie im Vergleich zum Vorjahr um 6,53 Prozent steigern.
Die Gastronomiebetriebe der Lech Bergbahnen AG – darunter Balmalp, Rud-Alpe, das Rüfikopf Panoramarestaurant, das Schlegelkopf Restaurant sowie das Bistro Mila – verzeichneten ein Umsatzplus von 5,5 Prozent. Die Bergbahnen selbst steigerten ihren Umsatz per 30. April um 6,8 Prozent. Gleichzeitig blieb auch die Gästefrequenz mit einem leichten Plus von 0,22 Prozent stabil.
„Die Zahlen zeigen deutlich, dass wir auf dem richtigen Weg sind und unsere Strategie greift. Insbesondere die gezielte Investition in den Ausbau der technischen Beschneiung bei der Talstation Schlegelkopf hat diesen Winter wesentlich zu den guten Pistenverhältnissen vom ersten bis zum letzten Tag beigetragen“, erklärt Klaus Nußbaumer, Vorstand der Lech Bergbahnen AG.
Der Aufsichtsrat hat zudem ein Investitionsbudget von 16 Millionen Euro für das Jahr 2026 beschlossen. Rund fünf Millionen Euro sollen erneut in die technische Beschneiungsinfrastruktur fließen. Weitere sieben Millionen Euro sind für den Bau zusätzlicher Mitarbeiterunterkünfte vorgesehen.
Darüber hinaus investiert das Unternehmen verstärkt in den Sommertourismus und das Ganzjahresangebot. Geplant sind unter anderem ein neuer Wasserspielplatz und ein Streichelzoo bei der Rud-Alpe sowie der „Lech Mountain Mirror“, eine künstlerische Installation des Architekturbüros Snøhetta auf dem Dach der Zugerbergbahn.
Auch die Anschaffung neuer Pistenmaschinen, die Sanierung bestehender Mitarbeiterunterkünfte sowie die Planung zur Revitalisierung von Seilbahnanlagen sind Teil des Investitionsprogramms. Laut Nußbaumer wolle die Lech Bergbahnen AG damit „kontinuierlich die Weichen für die Zukunft“ stellen und einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Destination leisten.