Mailand bekommt ein neues Fußballstadion: Inter Mailand und der AC Milan haben ihre Pläne für ein gemeinsames Stadion vorgestellt, das 2031 fertiggestellt werden soll und den Namen Generali Stadium tragen wird. Das Namenssponsoring gilt als eines der größten Naming-Rights-Deals im globalen Sport.
Der Versicherungskonzern Generali wird nicht nur Naming Partner der neuen Arena, sondern auch Official Insurance Partner beider Clubs. Der Vertrag läuft über 20 Jahre und soll rund 650 Millionen Euro einbringen – Inter und Milan erhalten damit jeweils etwa 16 Millionen Euro pro Saison. Generali-Chairman Andrea Sironi und Group CEO Philippe Donnet betonten in einer gemeinsamen Stellungnahme: „Das neue Stadion Mailands stärkt die Stellung der Stadt als eine der weltweit bedeutendsten Bühnen Italiens. Generali hat Italien stets in der Welt repräsentiert, weshalb wir beschlossen haben, die beiden italienischen Clubs mit einer bedeutenden internationalen Anhängerschaft von Beginn an in diesem aufregenden Projekt zu begleiten." Für Generali gehe die Rolle dabei über das reine Namenssponsoring hinaus: Man wolle Teil jeder Emotion und jeder Erfahrung sein, die das Stadion zum Leben erwecke.

Das Generali Stadium soll 71.500 Zuschauer fassen und das traditionsreiche, aber in die Jahre gekommene San-Siro-Stadion ersetzen. Die Baukosten werden auf rund 2,3 Milliarden Euro veranschlagt. Die Arena wird zudem Spielort der Fußball-EM 2032 sein, die Italien gemeinsam mit der Türkei austrägt. Entworfen wurde das Stadion von den Architekturbüros Foster + Partners und MANICA – unter der Federführung von Lord Norman Foster, einem der einflussreichsten zeitgenössischen Architekten der Welt, und David Manica, einem der renommiertesten Designer von Sportarenen. Das Konzept sieht eine markante X-Rahmen-Konstruktion mit geschwungenem Doppelkurbeldach vor; LED-Beleuchtung soll die [...]