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Infantino entschuldigt sich nach Notfalltreffen

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Die letzten Tage und Wochen rund um den Fußballweltverband waren turbulent. Nach der Ankündigung, Anteil der Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen, gab es massiven Gegenwind für Präsident Gianni Infantino. Nach einer Krisensitzung wähnt er sich er nun wieder fester im Sattel.

20 Prozent der Anteile an einer neu zu gründenden Tochterfirma hätten private Investoren kaufen können. Der Wert war zunächst auf rund 20 Milliarden US-Dollar festgelegt worden. In der FFE genannten Tochter (FIFA Forward Enterprise) sollten die kommerziellen Rechte an den FIFA-Wettbewerben wie der Männer- und Frauen-WM sowie der Club-WM gebündelt werden.

Nach massivem Gegenwind inklusive Rücktrittsforderungen vor allem aus Europa bzw. vonseiten der UEFA machte der umstrittene FIFA-Präsident Gianni Infantino einen Rückzieher. Auch die CONCACAF und der Asiatische Fußballverband AFC distanzierten sich klar von den Plänen. Im Zuge einer Notfallsitzung in Marokko sicherte sich Infantino nun die „uneingeschränkte Unterstützung“ der dort anwesenden Mitglieder des Management Boards zu, ließ der Weltverband mitteilen.

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In einem von Sky News später veröffentlichten Brief an die FIFA-Mitglieder schrieben Infantino und Generalsekretär Mattias Grafström: „Nach der Rücknahme des Projekts wird die FIFA keinerlei Angriffe auf ihre Integrität, ihre gute Unternehmensführung und die Einhaltung ordnungsgemäßer Verfahren mehr dulden und alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um ihren Namen und ihren Ruf zu schützen und zu wahren.“

Bei den Investorenplänen wären Fehler gemacht worden, die Idee ist aktuell verworfen. Die Rücktrittsaufforderungen werden aber nicht leiser werden – am 18. März 2027 ist die nächste Wahl zum FIFA-Präsidenten, die Funktionsperiode dauert bis 2031. Bis 18. November muss ein Gegenkandidat oder eine Gegenkandidatin genannt werden. Notwendig sind 110 der 211 Stimmen der Mitgliederverbände, noch im Frühjahr konnte Infantino auf Südamerika (10 Stimmen), Afrika (54) und Asien (46) vertrauen.

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