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Gutachter beauftragt: Stadt Wien bereitet Kauf der Generali Arena vor

(c) GEPA pictures/ Armin Rauthner

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Die Stadt Wien treibt den geplanten Ankauf der Austria-Wien-Heimstätte weiter voran. Ein externer Gutachter wurde beauftragt, den Wert der Immobilie zu ermitteln. Erste Schätzungen beziffern den Wert auf rund 40 Millionen Euro.

Laut Wiens Sportstadtrat Peter Hacker (SPÖ) soll das Gutachten die Basis für die Ablösevereinbarung liefern. Die Wertermittlung wird voraussichtlich in vier bis sechs Wochen abgeschlossen sein, woraufhin der zuständige Ausschuss und der Gemeinderat im Frühjahr über den Kauf entscheiden könnten. Hacker rechnet nicht mit großen Abweichungen von den bisherigen Schätzungen.

Im Zuge des Kaufs sollen auch bereits gewährte Fördermittel für die Sanierung des Stadions angerechnet werden. Insgesamt wurden der Austria 14 Millionen Euro Fördergelder zur Verfügung gestellt, von denen laut Hacker rund zwei Millionen Euro berücksichtigt werden könnten.

„Wir wollen bei den Sportstätten nicht das Handeln verlieren“, erklärte Hacker. Solche Einrichtungen seien essenziell für die Infrastruktur der Stadt. Die Generali Arena soll auch in Zukunft der Austria als Spielstätte dienen. Gleichzeitig strebt die Stadt eine flexiblere Nutzung an, beispielsweise für Spiele der Fußballnationalmannschaft, des ÖFB-Cups oder Breitensportveranstaltungen.

Wird der Kauf abgeschlossen, wird die Austria weiterhin das Management der Arena übernehmen und dafür eine jährliche Miete zahlen müssen. Die genaue Höhe steht noch nicht fest, dürfte laut Hacker jedoch im „jedenfalls siebenstelligen Bereich“ liegen.

Mit dem Kauf verfolgt die Stadt Wien das Ziel, die Generali Arena langfristig als Teil der Wiener Sportlandschaft zu sichern und gleichzeitig neue Möglichkeiten für ihre Nutzung zu schaffen.

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