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Glasboden beim DHB-Pokal-Final Four im Einsatz

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Beim Final Four um den DHB-Pokal in der Kölner Lanxess Arena ist erstmals ein mobiler Glasboden zum Einsatz gekommen. Die Handball-Bundesliga (HBL) nutzt damit eine neue Spielfläche, die zusätzliche visuelle und technische Elemente ermöglicht.

Der Boden stammt vom Anbieter ASB GlassFloor und wurde in der Vergangenheit bereits bei Veranstaltungen im Basketball eingesetzt. Für das Finalturnier wurde die mobile Konstruktion eigens in der Arena installiert.

HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann erklärte: „Der Glasboden ist im Prinzip ein großer LED-Fernseher mit 3D-Fähigkeiten, den wir nutzen, um interaktiv zu kommunizieren und zu inszenieren. Ich glaube, wir werden hier einige Aha-Effekte erleben, ein mobiler Glasboden ist neu.“

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Die Installation des Systems gilt als logistisch aufwendig. Für Transport und Aufbau waren mehrere LKW-Ladungen erforderlich. Zudem musste der Zeitplan mit anderen Veranstaltungen in der Arena abgestimmt werden, da parallel die Eishockey-Playoffs der Kölner Haie stattfinden.

„Wir haben hier einen Glasboden, der tatsächlich erst am Donnerstag installiert wird, und dann am Sonntagabend auch schon wieder abgebaut wird. Das ist ein großer, großer logistischer Aufwand“, sagte Bohmann.

Während der Spiele wird der Glasboden wie eine reguläre Handball-Spielfläche genutzt. Zusätzliche visuelle Effekte sollen vor allem in den Pausen oder bei Showelementen eingesetzt werden.

Bohmann erklärte dazu: „Während des Spiels ist er ein ganz normaler Handballboden und projiziert auch nur das auf das Handballfeld, was sein darf: ein paar Werbeflächen und vor allem das Handballspielfeld.“

Nach Angaben der Liga eröffnet die Technologie auch neue Möglichkeiten für Inszenierung und Vermarktung. Ein Teil der Kosten wird vom Namenssponsor Lidl getragen.

Arndt Pickhardt, Chief Commercial Officer von Lidl Deutschland, sagte: „Wir suchen Wege, wie wir technisch das Event noch einmal auf das nächste Level upgraden. Wenn wir Sachen machen, dann machen wir sie nicht halbherzig, sondern mit Vollgas und wirklich mit Passion.“

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