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Frauenfußball wächst weiter: Ticketnachfrage zur EURO 2025 verteilt sich breiter

(c) GEPA pictures/ Bildbyran/ Jon Olav Nesvold

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Neue Daten von viagogo zeigen: Das Interesse der Fans an der UEFA Women’s EURO 2025 konzentriert sich nicht mehr nur auf das Finale. Auch Gruppenspiele und frühe K.-o.-Runden stoßen auf rege Nachfrage.

Der Ticketmarktplatz viagogo vermeldet einen deutlichen Anstieg der weltweiten Ticketverkäufe für die UEFA Women’s EURO 2025. Im Vergleich zur EURO 2022 habe sich der Umsatz im gleichen Zeitraum mehr als verdoppelt. Inzwischen wurden Tickets in 38 Ländern verkauft, die täglichen Suchanfragen auf der Plattform stiegen um mehr als das Vierfache.

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Auffällig ist laut viagogo vor allem die Verteilung der Nachfrage: Während sich 2022 viele Fans auf das Finale konzentrierten, entfallen aktuell nur 15 Prozent der Käufe auf das Endspiel. Stattdessen verzeichnen auch Vorrunden- und frühere K.-o.-Spiele deutlich mehr Interesse – ein Zeichen für die wachsende Relevanz des gesamten Turniers.

Matt Drew, internationaler Geschäftsleiter bei viagogo, sieht darin einen klaren Indikator für die zunehmende Marktreife des Frauenfußballs. Fans seien reisefreudiger, die Nachfrage vielfältiger, der Sporttourismus nehme zu. Dieses Verhalten erinnere zunehmend an Entwicklungen im Männerfußball und bei Großevents im Unterhaltungsbereich.

Gleichzeitig wurden bei einer begleitenden Podiumsdiskussion strukturelle Herausforderungen thematisiert. So erschwerten dezentrale Spielorte und unregelmäßige Anstoßzeiten eine kontinuierliche Fanbindung. Ex-Nationalspielerin Fran Kirby und Tammy Parlour vom Women’s Sport Trust hoben hervor, dass eine konstante Stadionzuordnung entscheidend für die Entwicklung eines stabilen Publikums sei.

Die Veranstaltung betonte zudem die wachsende kommerzielle Bedeutung des Frauensports. Die Partnerschaft zwischen viagogo und Manchester City Women diente als Beispiel für neue Ticketstrategien, die sich bewusst vom Männerfußball abgrenzen. Drew plädierte für einen differenzierten Ansatz bei der Publikumsansprache und verwies auf moderate Ticketpreise auf dem Zweitmarkt.

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