Das Nominierungskomitee des Internationalen Ski- und Snowboardverbandes FIS hat die Kandidatenliste für die kommende Präsidentschaftswahl offiziell bestätigt. Insgesamt fünf Personen stellen sich beim 57. FIS-Kongress am 11. Juni in Belgrad zur Wahl.
Der amtierende Präsident Johan Eliasch kandidiert erneut für eine weitere Amtszeit. Der britisch-schwedische Unternehmer tritt dabei als Kandidat des georgischen Verbandes an. Herausgefordert wird Eliasch von der Dänin Anna Harboe Falkenberg, der Britin Victoria Gosling, dem Liechtensteiner Alexander Ospelt sowie dem US-Amerikaner Dexter Paine.
Auch die Sitze im FIS-Council werden im Rahmen des Kongresses neu vergeben. Für die Wiederwahl kandidiert unter anderem der Österreicher Michael Huber, Präsident des Kitzbüheler Ski-Clubs.
Rund um die Kandidatur von Eliasch gibt es allerdings auch Diskussionen. Wie sportschau.de berichtet, soll Eliasch eigens einen georgischen Pass organisiert haben, um die Voraussetzungen für eine Kandidatur über den georgischen Verband zu erfüllen. Zuvor hatten ihn weder Schweden noch Großbritannien nominiert.
Zudem wird laut sportschau.de innerhalb des internationalen Skisports weiterhin Kritik an Eliaschs Führungsstil laut. Mehrere Verbände werfen ihm unter anderem mangelnde Transparenz, schlechte Kommunikation sowie Alleingänge bei wichtigen Entscheidungen vor. Auch die finanzielle Situation der FIS und steigende Ausgaben sorgen demnach weiterhin für Diskussionen innerhalb des Verbandes.