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Felicia Mutterer: „Der schnellste Sponsoring-Deal kam über LinkedIn zustande.“ [Partner-News]

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Die besten Aussagen von Felicia Mutterer, Co-Gründerin des FC Viktoria Berlin, im KaffeehausTALK mit Lorenz Kirchschlager und Simon-Peter Charamza.

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Felicia Mutterer kommt aus dem Sportjournalismus, hat sich am Medienmarkt mit dem Special-Interest-Magazin Straight und dem Podcast-Unternehmen Achtung Broadcast! selbständig und vor allem als Co-Gründerin des FC Viktoria Berlin einen Namen gemacht. In der aktuellen KaffeehausTALK-Episode spricht sie über ihre Risikofreude und gibt tiefe Einblicke in ihr Herzensprojekt Viktoria.

Felicia Mutterer über

…den bewusst gewählten Zeitpunkt der Gründung des FC Viktoria Berlin: „Juli 2022, Fußball-Europameisterschaft der Frauen in England. Wir wussten, dass Nationalteams auch davor schon immer Turniereffekte erzielt haben. So, dass das Thema Frauenfußball dann größer gespielt wird, eine erhöhte Aufmerksamkeit besteht. Wenn man als Journalistin viele Jahre in Redaktionen gearbeitet hat, dann weiß man auch, wann nach welchen Themen gesucht wird. Es war daher für uns klar, dass wir es rund um diese Europameisterschaft öffentlich machen werden, dass wir die Viktoria zur neuen Saison übernehmen. Den Hype, den diese Europameisterschaft dann mitausgelöst hat, konnten wir aber nicht vorhersehen.“

…die Orientierung der Viktoria an ihrem Vorbild Angel City FC: „Der Angel City FC hat ein Netzwerk aus Superstars, die man kennt. Aus Sport, aus Hollywood aber auch mit vielen anderen Kompetenzen. Da sind zahlreiche Expertinnen, aus unterschiedlichsten Bereichen, mit im Boot. Das fand ich schon eine super Sache. Die haben wir 1:1 übernommen. Natürlich haben wir keinen Hollywood-Star, der bei uns investiert hat. Aber was wir schon geschafft haben: Ein breites Netzwerk aufzubauen. Wir sind mittlerweile 246 Unterstützerinnen und Unterstützer, die sich finanziell bei der Viktoria engagieren. Aus den unterschiedlichsten Bereichen: Politik, Wirtschaft, Sport, Medien, Entertainment.“

…die Gestaltung des FC Viktoria Berlin als Lifestyle-Marke: „Den Markenauftritt haben wir uns selbst verpasst. Wir haben von Anfang an gesagt, wir wollen eine Brand schaffen, die auch Lifestyle ist. Wir wollen ein Lifestyleprodukt machen und keine Opferhilfe. Frauensport soll keine Opferhilfe am Rand der Gesellschaft sein. Das wollten wir auskegeln, in dem wir die Viktoria entsprechend laut und selbstbewusst präsentieren.“

Quelle: Heuserkampf
Quelle: Phil Dera Photography
Quelle: Heuserkampf
Quelle: ÖFB / Jasmin Walter
Quelle: ÖFB / Jasmin Walter
Quelle: ÖFB / GEPA Pictures

…die am schnellsten abgeschlossenen Sponsoring-Deals: „Der schnellste Sponsoring-Deal kam tatsächlich zustande, als wir gepostet haben, dass es uns gibt. Verena Pausder (Anm.: eine von sechs Co-Gründerinnen des FC Viktoria Berlin) hat ja ein riesiges Netzwerk auf LinkedIn. Es haben sich sofort Stepstone und Douglas gemeldet. Wir hatten dann ein Gespräch, und das Ding war geritzt. Aber auch bei Multi-Gyn brauchte es nur einen Termin, und dann war die Sache klar. Das erlebe ich generell im Sales. Partnerschaften, die zustande kommen, werden relativ flott unterschrieben. Alles andere, was so rumeiert, führt meistens auch zu keinem Ziel.“

…die transparente Gehaltsstruktur beim FC Viktoria Berlin: „Es ist bei uns tatsächlich keine reine Verhandlungsgeschichte. Wir haben vier Kategorien von Spielerinnen. Eine absolute Ergänzungsspielerin, die noch einen Kaderplatz hat, fängt beim Mindestlohn an. Für jede Kategorie gibt es bestimmte Parameter: Kaderspielerin, Erfahrung, Starspielerin, … Wir werden oft gefragt: Wofür gebt ihr euer Geld aus? Tatsächlich für den Kader. Um unseren Spielerinnen zu ermöglichen, für diesen Sport auch eine Entlohnung zu erhalten. Wenngleich auch alle noch eine Ausbildung machen oder in ihren Jobs stecken.“

…den Weg, mehr Frauen für die Sportbusiness-Branche zu begeistern: „Die Kultur muss sich verändern, und Rahmenbedingungen müssen angepasst werden. Letztlich braucht es auch Geld für die Frauen in diesem Markt. Das ist Teil der Wahrheit. Denn auch für Frauen ist es ein Job.“

Gäste aus nationalem und internationalem Sportbusiness

Der KaffeehausTALK ist eine abwechslungsreiche, informative Mischung aus Sport- und Business-Podcast. „In den einzelnen Episoden werden unterschiedliche Karrierewege im Sportbusiness aufgezeigt, Wissen vermittelt und vor allem durch persönliche, unterhaltsame Geschichten untermalt“, so die beiden KaffeehausTALK-Gründer Simon-Peter Charamza und Lorenz Kirchschlager. Gesprächspartner sind unterschiedliche Persönlichkeiten aus dem nationalen und internationalen Sportbusiness.

Die inhaltlichen Themen haben zwar mit dem Namen KaffeehausTALK nicht direkt etwas zu tun, aber als Wiener schätzen Kirchschlager und Charamza, dass die Wiener Kaffeehauskultur zum Plaudern, Fachsimpeln und Genießen einlädt – eine Atmosphäre, die sie auch in ihrem Podcast schaffen. In gemeinsam knapp 30 Jahren bei Vereinen, Verbänden, Agenturen und führenden Medien Österreichs durften die beiden eine Vielzahl an Experten und interessanten Persönlichkeiten kennenlernen, die sie nun an den Kaffeehaustisch bitten, um mit den Hörern ihre Geschichten und Erfahrungen zu teilen.

Zu hören auf allen gängigen Podcast-Plattformen

Zu hören ist der KaffeehausTALK auf allen gängigen Podcast-Plattformen wie z.B. Spotify und Apple Podcasts und auch auf der Webseite KaffeehausTALK.com. Hier haben die Hörer zusätzlich die Möglichkeit, einzelne Kapiteln und Themen nachzuhören, sowie den KaffeehausTALK-Newsletter zu abonnieren.

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