Die wirtschaftliche Bedeutung des Profifußballs erreicht neue Dimensionen. Wie aus der aktuellen Deloitte Football Money League 2026 hervorgeht, haben die 20 umsatzstärksten Männer-Fußballklubs der Welt in der Saison 2024/25 erstmals gemeinsam mehr als zwölf Milliarden Euro erlöst.
Getrieben wird das Wachstum laut Deloitte zunehmend durch kommerzielle Einnahmen und eine intensivere Nutzung der Stadioninfrastruktur. Insgesamt beliefen sich die kumulierten Umsätze der Top-20-Klubs auf 12,4 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von elf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Alle drei zentralen Erlössäulen – Spieltag, Medienrechte und Kommerz – erreichten neue Höchstwerte. Besonders stark entwickelte sich erneut der kommerzielle Bereich, der mit 5,3 Milliarden Euro erstmals den größten Anteil an den Gesamterlösen ausmachte.
Die Top 5 im Detail
An der Spitze des Rankings steht weiterhin Real Madrid. Der spanische Rekordmeister bleibt der einzige Klub weltweit mit einem Jahresumsatz von über einer Milliarde Euro und erzielte in der Saison 2024/25 rund 1,2 Milliarden Euro. Allein die kommerziellen Einnahmen lagen bei 594 Millionen Euro – ein Wert, der für sich genommen bereits für eine Platzierung unter den zehn umsatzstärksten Klubs gereicht hätte.
Auf Rang zwei folgt der FC Barcelona, der mit Einnahmen von 975 Millionen Euro erstmals seit 2019/20 wieder auf das Podium zurückkehrt.