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DFB übergibt Frauen-Bundesliga an Ligaverband – TV-Rechte-Ausschreibung startet Ende September

(c) IMAGO

Der DFB hat auf einem außerordentlichen Bundestag einstimmig die Ausgliederung der Frauen-Bundesliga beschlossen. Und auch um die Ausschreibung der Medienrechte gibt es Bewegung.

233 Delegierte stimmten den notwendigen Satzungsänderungen und den vertraglichen Grundlagen für die Übertragung der Liga auf den Ligaverband FBL e.V. zu. Der Grundlagen- und Pachtvertrag tritt am 1. Juli 2027 in Kraft.

Der FBL wird ordentliches Mitglied im DFB, Ligaverbands-Präsidentin Katharina Kiel nimmt einen Platz im DFB-Präsidium ein. Analog zur Männer-Bundesliga gründet die FBL eine GmbH als operative Tochtergesellschaft, die Organisation, Vermarktung und Weiterentwicklung der Liga verantwortet. Der Sitz soll in der ehemaligen DFB-Zentrale in Frankfurt/Main liegen, eine externe Personalberatung sucht bereits nach einer hauptamtlichen Geschäftsführung.

„Der internationale Wettbewerb ist intensiver geworden, andere investieren erheblich. Unser gemeinsamer Anspruch muss es sein, den Frauenfußball dauerhaft in der Spitze zu verankern", sagte Bernd Neuendorf, DFB-Präsident.

Mit dem Beschluss ist nun auch die formale Voraussetzung für die Ausschreibung der Medienrechte erfüllt. Die FBL bestätigte, dass die Ausschreibung in der Woche ab 28. September angekündigt wird – nach mehreren Verzögerungen, die zuletzt durch die ausstehende Entscheidung des Bundestages begründet waren.

Die neuen TV-Verträge sollen laut aktuellem Planungsstand nur über zwei Jahre laufen. Diskutiert werden unter anderem die Abschaffung des Montags-Spieltages, eine Konferenzschaltung paralleler Partien sowie ein Playoff-Format. Gegen Letzteres haben sich FC Bayern und VfL Wolfsburg – Meister der vergangenen 14 Jahre – bereits ausgesprochen. Eine Vereinsversammlung am 30. November soll darüber [...]

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