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Crystal Palace droht nach UEFA-Entscheidung der Gang vor den CAS

(c) GEPA pictures/ ZUMA Press/ News Images/ Alfie Cosgrove

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Der englische Klub Crystal Palace prüft eine Berufung beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS), nachdem die UEFA den Verein wegen eines Verstoßes gegen ihre Eigentumsregeln aus der Europa League ausgeschlossen hat.

Der FA-Cup-Sieger hatte sich mit dem Finalsieg gegen Manchester City sportlich für die Europa League qualifiziert. Die UEFA-Finanzkontrollkammer (CFCB) entschied jedoch, dass ein Verstoß gegen die Mehrklubregelung vorliege. Hintergrund ist die Beteiligung des US-Investors John Textor an mehreren Klubs. Neben Crystal Palace hält er Anteile am französischen Erstligisten Olympique Lyon. Da Lyon in der heimischen Liga besser platziert war, wurde dem französischen Klub der Vorzug gegeben.

In einer Stellungnahme zeigte sich Crystal Palace „äußerst bestürzt“ über die Entscheidung und kündigte an, rechtliche Schritte zu prüfen: „Wir werden unseren Fall weiterhin vorantreiben und mit der UEFA zusammenarbeiten, um ein faires und gerechtes Ergebnis zu erzielen, damit wir unseren rechtmäßigen Platz in der Europa League einnehmen können. Außerdem werden wir uns rechtlich beraten lassen, um unsere Optionen zu prüfen, einschließlich einer Berufung vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS).“

Palace-Vorsitzender Steve Parish äußerte scharfe Kritik und sprach von einem „schlechten Tag für den Fußball“. Die Situation sei „eine schreckliche Ungerechtigkeit“, besonders für die Fans: „Sie gewinnen zum ersten Mal in Ihrer Geschichte einen Pokal und es ist, als ob Sie im Lotto gewinnen und dann zur Kasse gehen und den Preis nicht bekommen.“

Parish erklärte, dass der Verkauf von Textors Anteilen an den Besitzer der New York Jets, Woody Johnson, bereits vorangeschritten sei. Die Premier League habe dem Deal zugestimmt, der Abschluss sei für das laufende Wochenende oder Anfang der Woche geplant.

Die UEFA ließ offen, ob Nottingham Forest den Platz in der Europa League einnehmen wird. Eine finale Entscheidung steht noch aus, unter anderem weil zunächst das Berufungsverfahren von Olympique Lyon gegen eine sportrechtliche Abstufung in Frankreich abgewartet werden musste.

Nach der Aufhebung dieser Maßnahme konnte Lyon seinen Platz in der Ligue 1 behalten und akzeptierte daraufhin den UEFA-Vergleich zum Ausschluss vom europäischen Wettbewerb. Dies eröffnete letztlich den Weg für Palaces Herabstufung.

Ob und wann der CAS über den Fall entscheiden wird, bleibt vorerst offen.

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