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Club Brugge erhält nach 20 Jahren Rechtsstreit Baugenehmigung für neues Stadion

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Der belgische Fußballklub Club Brugge hat nach mehr als zwei Jahrzehnten rechtlicher Auseinandersetzungen die endgültige Baugenehmigung für sein neues Stadion erhalten.

Der Rat für Genehmigungsstreitigkeiten wies alle Einwände von Anrainern als unzureichend zurück, womit die ursprünglich im Juni 2024 erteilte Bau- und Betriebsgenehmigung rechtskräftig bleibt. Die neue Arena am Olympischen Komplex in Brügge soll 40.116 Zuschauer fassen und damit eine der größten Fußballarenen Belgiens werden.

Sie ersetzt das in die Jahre gekommene Jan-Breydel-Stadion und soll alle aktuellen Anforderungen für nationale Wettbewerbe sowie UEFA-Turniere erfüllen. Vorgesehen sind zudem neue kommerzielle Einrichtungen und verbesserte Infrastruktur für Veranstaltungen außerhalb von Spieltagen. Der Baubeginn ist noch für dieses Jahr geplant, die Eröffnung wird für den Start der Saison 2028/29 angepeilt.

Das Projekt hat eine lange Vorgeschichte: Bereits 2007 wurde der erste Stadionplan vorgestellt, der jedoch ebenso scheiterte wie ein zweiter Standortvorschlag. Erst 2020 einigte man sich auf den heutigen Standort am Olympischen Komplex – auch dieser Plan stieß auf Widerstand von Anrainern, die Bedenken wegen Verkehr, Lärm und Umweltauswirkungen geltend machten. Der Rat wies alle Einwände zurück, darunter auch Argumente zu Verkehrsbelastung, Lärmschutz und dem Vorkommen von Fledermäusen auf dem Gelände.

Auch der zweite Brügger Profiverein Cercle Brugge begrüßte die Entscheidung: Der Klub hofft, dadurch die eigenen Stadionpläne für eine Arena mit mindestens 8.500 Plätzen beschleunigen zu können. Bis dahin bleibt Cercle Brugge Mieter im neuen Stadion von Club Brugge.

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