Die Deutsche Fußball Liga hat die Finanzkennzahlen aller 36 Clubs veröffentlicht, die in der Saison 2026/27 in der Bundesliga und 2. Bundesliga spielen werden. Die Zahlen beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2024/25 beziehungsweise bei einigen Clubs auf das Kalenderjahr 2025.
Mit der Veröffentlichung gehen die deutschen Proficlubs über die UEFA-Vorgaben hinaus. Während die UEFA eine Offenlegung nur für internationale Teilnehmer vorsieht, haben sich die Vereine der Bundesliga und 2. Bundesliga freiwillig auf eine Veröffentlichung aller Kennzahlen verständigt.
In der Bundesliga weist FC Bayern München mit rund 955 Millionen Euro die höchste Bilanzsumme auf. Dahinter folgen RB Leipzig mit rund 635 Millionen Euro, Bayer 04 Leverkusen mit rund 633 Millionen Euro sowie Borussia Dortmund mit rund 616 Millionen Euro.
Auch beim Eigenkapital liegt Bayern mit rund 585 Millionen Euro deutlich vor der Konkurrenz. Dortmund kommt auf rund 326 Millionen Euro, Leverkusen auf rund 200 Millionen Euro und TSG Hoffenheim auf rund 219 Millionen Euro.
Den höchsten Gewinn der Bundesliga meldete Leverkusen mit rund 133 Millionen Euro. Bayern München erwirtschaftete rund 27 Millionen Euro Gewinn, der VfB Stuttgart rund 22 Millionen Euro und FC Augsburg rund 18 Millionen Euro.
Auch interessant: Die DFL zeigt auch die Auszahlungen an Spielerberater. Bei diesen Auszahlungen lagen Bayern München mit knapp 50 Millionen Euro, RB Leipzig mit rund 40 Millionen Euro, Dortmund mit rund 32 Millionen Euro sowie Stuttgart mit rund 32 Millionen Euro an der Spitze.
Auffällig bleibt die Situation bei FC Schalke 04. Der Club weist weiterhin ein negatives Eigenkapital von rund minus 99 Millionen Euro aus. Gleichzeitig lagen die Verbindlichkeiten bei rund 148 Millionen Euro.
In der zukünftigen 2. Bundesliga verfügt der VfL Wolfsburg mit rund 292 Millionen Euro über die höchste Bilanzsumme. Dahinter folgen FC St. Pauli mit rund 68 Millionen Euro sowie SV Darmstadt 98 und Hannover 96 mit jeweils rund 56 Millionen Euro. [...]