Das Internationale Olympische Komitee hat die Bewerber für die Sommerspiele 2036 offiziell benannt. München tritt dabei gegen sechs weitere Kandidaten an: Katar, Indien, Südkorea, Ungarn, die Türkei und Südafrika.
Die nächste Entscheidung fällt im März 2027, wenn das IOC festlegt, welche Bewerber in den sogenannten „Strategischen Dialog" einziehen – die zweite Phase des Bewerbungsverfahrens. Im Dezember 2028 soll das IOC eine engere Auswahl bevorzugter Gastgeber für den „zielgerichteten Dialog" treffen. Die endgültige Vergabe von Olympia und Paralympics 2036 erfolgt bei einer IOC-Generalversammlung Mitte 2029. Noch bis Ende Oktober können weitere Länder ihr Interesse bekunden, danach wird die Kandidatenliste geschlossen.
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat die Bewerbung Münchens nicht nur für 2036, sondern auch für 2040 und 2044 hinterlegt. Sollten die Spiele 2036 nach Asien gehen, rückt München automatisch als Bewerber für die beiden Folgeausgaben nach. Im nationalen Auswahlverfahren hatte sich München gegen Köln-Rhein-Ruhr durchgesetzt; Hamburgs Bewerbung war an einem Bürgerentscheid gescheitert, Berlin hatte [...]