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Admiral Bundesliga: Anpassung des TV-Verteilungsschlüssels und Fokus auf heimische Spieler

(c) Gepa Pictures / Daniel Schoenherr

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Die Admiral Bundesliga hat in ihrer Klubkonferenz zentrale wirtschaftliche Entscheidungen für die Zukunft getroffen. Ab der Saison 2026/27 gilt ein neuer Verteilungsschlüssel für die Erlöse aus den Medienrechten, der sowohl Leistungs- als auch Förderaspekte stärker berücksichtigt.

Zudem wird die Punkteteilung nach dem Grunddurchgang abgeschafft – eine Maßnahme, die vor allem die sportliche und wirtschaftliche Planbarkeit der Klubs erhöhen soll. Die Aufteilung in Meister- und Qualifikationsgruppe bleibt jedoch bestehen.

Das bestehende Säulenmodell für die Verteilung der TV-Gelder bleibt grundsätzlich bestehen, wird aber inhaltlich weiterentwickelt. Die Einnahmen werden künftig nach folgendem Schlüssel aufgeteilt:

  • 50 % Sockelbetrag: fixer Anteil für alle zwölf Klubs, um wirtschaftliche Stabilität sicherzustellen
  • 30 % sportliche Leistung: Belohnung der erzielten Punkte über die gesamte Saison
  • 10 % Stadionzuschauer: basierend auf den Zuschauer-Verbandsabgaben
  • 10 % Österreicher-Topf: Förderung heimischer Spieler nach klar definierten Kriterien

In der Übergangssaison 2026/27 bleibt die bisherige Regelung des Österreicher-Topfes bestehen. Ab 2027/28 wird die Förderlogik angepasst: Spielminuten österreichischer U22-Spieler werden künftig dreifach, jene von U24-Spielern doppelt und jene von U26-Spielern einfach gewertet. Ältere Akteure werden in dieser Berechnung nicht mehr berücksichtigt.

Vorstandsvorsitzender Christian Ebenbauer betonte den wirtschaftlichen und strukturellen Ansatz der Reform: „Die Förderung österreichischer Spieler ist seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil und strategischer Fokus der Bundesliga. Mit der neuen Regelung des Österreicher-Topfes ab der Saison 2027/28 werden wir dem aktuellen Zeitgeist des heimischen Profifußballs gerecht.“

Durch die neue Aufteilung soll die finanzielle Basis aller Klubs gestärkt und gleichzeitig die Ausbildung junger Spieler in Österreich gezielt gefördert werden. Die Beschlüsse gelten ab der Saison 2026/27 für vier Jahre – bis zum Ende der Spielzeit 2029/30.

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