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Adidas beendet Trikot-Vertrag mit russischem Verband

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Die deutsche Sportbekleidungsmarke Adidas hat ihre langfristige Partnerschaft mit dem Russischen Fußballverband (RFU) ausgesetzt.

In einer offiziellen Erklärung seitens der Sportmarke heißt es: „Adidas stellt seine Partnerschaft mit dem Russischen Fußballverband (RFU) mit sofortiger Wirkung ein.“

Adidas war seit 2009 der Ausrüster aller russischen Nationalmannschaften der Männer und Frauen. Der jüngste Vertrag, der 2018 unterzeichnet wurde und Ende 2022 ausläuft, ist Berichten zufolge 10,8 Millionen britische Pfund pro Jahr wert.

Im Jahr 2020 erzielte Adidas in Russland und der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten einen Umsatz von 584 Millionen Euro, was 2,9 Prozent seines Gesamtumsatzes entspricht. Das Unternehmen wird seine Ergebnisse für 2021 am 9. März bekannt geben.

Zu den anderen ausländischen Marken, die Verträge mit der RFU haben, gehören der deutsche Automobilhersteller Volkswagen und der Getränkeriese Coca-Cola.

Volkswagen, das mit dem russischen Fußballverband einen Vertrag bis Ende 2023 abgeschlossen hat, hat die Auslieferung von Autos nach Russland bereits gestoppt.

Nike, der große Rivale von Adidas im Sportbekleidungssektor, hat ebenfalls die Aussetzung seiner Geschäftsaktivitäten in Russland bestätigt, so dass keine Artikel mehr über die Website und die App des Unternehmens in Russland erhältlich sind.

Der Rückzug der beiden Marken erfolgte, nachdem FIFA und UEFA angekündigt hatten, dass russische Mannschaften von allen internationalen Fußballspielen ausgeschlossen würden.

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