Das Präsidium des Bundesliga e.V. hat nach einer Klausurtagung eine offizielle Stellungnahme zur Zukunft der 50+1-Regel veröffentlicht und sich klar zu dem Grundprinzip des deutschen Profifußballs bekannt.
Ausgangspunkt ist die finale Bewertung des Bundeskartellamtes vom 12. August 2026, die das Präsidium gemeinsam mit den Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga in Frankfurt am Main besprochen hat. Das Amt hat die grundsätzliche kartellrechtliche Zulässigkeit der Regel bestätigt und eine Rechtfertigung mit dem Ziel der Sicherung breiter gesellschaftlicher Partizipationsmöglichkeiten anerkannt – obwohl es eine Wettbewerbsbeschränkung konstatiert. Gleichzeitig hat das Kartellamt Anpassungsbedarf bei Förderausnahmen, der Offenheit der Vereine sowie den Organisationsregeln des Ligaverbands aufgezeigt.
Das Präsidium will im Dezember 2026 in einer Mitgliederversammlung eine formale Bestätigung von 50+1 als zentrales Grundprinzip einholen, um die grundsätzliche Ausrichtung durch die Breite der Clubs zu legitimieren. Finale Vorschläge zur einheitlichen Ausgestaltung und Anwendung der Regel sollen den [...]