Die Gastgeber der Olympischen Spiele 2030 und 2032 haben zuletzt wichtige Entscheidungen zu ihren Wettkampfstätten bekanntgegeben.
Für die Olympischen Winterspiele 2030 in den französischen Alpen sind nun alle offenen Punkte im Wettkampfstättenkonzept geklärt. Die alpinen Skibewerbe finden an zwei Standorten statt: Courchevel trägt die Speed-Disziplinen (Abfahrt, Super-G und Team-Kombination) aus, Val d'Isere die technischen Bewerbe (Riesenslalom und Slalom). Weitere Cluster umfassen Haute-Savoie für Biathlon und Langlauf sowie die Region Briançonnais für Freestyle und Snowboard.
Die Eissportarten wurden nach Lyon verlegt: Eishockey findet in der Arena Décines-Charpieu und der historischen Halle Tony Garnier statt, Curling, Eiskunstlauf und Short Track im Messezentrum Eurexpo. Eisschnelllauf wird in der niederländischen Halle Thialf ausgetragen. Die Spiele dauern vom 1. bis 17. Februar 2030, die Paralympics vom 1. bis 10. März.
Ungewöhnlicher ist die Situation bei den Olympischen Spielen 2032 in Brisbane: Als Austragungsort für Rudern und Kanu wurde der Fitzroy River bei Rockhampton im australischen Bundesstaat Queensland bestätigt – ein Fluss, der als Lebensraum von Salzwasserkrokodilen bekannt ist.
Der Standort war seit seiner Bekanntgabe im März 2025 heftig umstritten. Mehr als 500 Ruderinnen und Ruderer, darunter der frühere australische Olympiasieger Drew Ginn, hatten in einem offenen Brief einen alternativen Standort gefordert. Nach einer unabhängigen technischen Prüfung von Flussbett, Strömungen, Wasserständen und Umweltbedingungen gaben sowohl der Ruderweltverband World Rowing als auch der Kanuverband [...]