Ein Unternehmen mit über 60 Werkstätten steigt erstmals strategisch ins Sportsponsoring ein. Naheliegend wäre maximale Reichweite, etwa durch Fußball oder Motorsport. Lucky Car entscheidet sich für einen Nachwuchspreis für Athletinnen und Athleten unter 18 Jahren. Der Anknüpfungspunkt liegt nicht im Sport selbst, sondern in der eigenen Lehrlingsarbeit.
+ + sportsbusiness.at exklusiv - von Mario Sonnberger + +
Lucky Car wird Presenting Partner des Sporthilfe Jugendsportpreises, der 2026 zum 22. Mal vergeben wird. „Wir wollten eine Partnerschaft eingehen, die auch authentisch zu unserer Unternehmenshaltung passt“, sagt Geschäftsführer Mitar Kos. Das hat einen sehr konkreten Hintergrund. Lucky Car bildet seit Jahren Lehrlinge aus, mit eigenen Formaten, eigenen Erfolgsgeschichten – und offenbar mit derselben Grundidee, die auch die Sporthilfe verfolgt.
Das Unternehmen wurde 2008 in Brunn am Gebirge gegründet und betreibt heute über 60 Standorte in allen neun Bundesländern, tätig ist man in den Bereichen Lack und Karosserie, Kfz-Mechanik sowie Autoglas. 2024 übernahm das Unternehmen 24 österreichische ATU-Standorte und sicherte nach eigenen Angaben mehr als 270 Arbeitsplätze. Das war die bislang größte Expansion der Firmengeschichte. Der Umsatz stieg von 64,1 Millionen Euro (2024) auf rund 80 Millionen Euro (2025); bis 2027 will Lucky Car die 100-Millionen-Euro-Marke erreichen. Ein Unternehmen also, das stark wächst und zugleich vor der Aufgabe steht, seine Marke bundesweit einheitlich zu positionieren.
Was das mit dem Jugendsportpreis zu tun hat? Die Österreichische Sporthilfe, gegründet 1971, fördert als unabhängige Organisation Spitzen- und Nachwuchssport in Österreich. Ihr Jugendsportpreis zeichnet jährlich Talente unter 18 aus, eingebettet in die Lotterien-Sporthilfe-Gala. 2026 werden 10.000 Euro an drei Mädchen- und drei Burschenplatzierungen vergeben. Unter früheren Preisträgern finden sich Namen wie Anna Veith, Marcel [...]