Der Österreichische Tischtennisverband (ÖTTV) kann wieder auf die bislang gesperrten Fördermittel zugreifen. Das gab der neue ÖTTV-Präsident Hubert Dobrounig bekannt.
Die Freigabe erfolgte laut Verband durch ein Schreiben des Sportministeriums und wird als wichtiger Schritt für die weitere Entwicklung des österreichischen Tischtennissports gewertet. Die Fördermittel waren zuvor zurückgehalten worden. Unter der neuen Verbandsführung wurden laut ÖTTV verschiedene Maßnahmen und Reformen eingeleitet, die nun zur Wiederfreigabe geführt haben.
„Mit großer Freude darf ich bekannt geben, dass die bisher gesperrten Fördermittel für unseren Sportverband durch ein Schreiben des Sportministeriums wieder freigegeben wurden“, erklärt ÖTTV-Präsident Hubert Dobrounig.
Der Verbandschef sieht darin auch ein Signal des Vertrauens in die neue Führung. „Als Präsident des Verbandes erfüllt es mich mit Stolz, dass unser neuer Vorstand das Vertrauen des Ministeriums zurückgewinnen konnte. Mein besonderer Dank gilt dabei meinem Stellvertreter Rudi Sporrer sowie dem Vizepräsidenten für Organisation, Mathias Neuwirth. Sie haben diesen Weg mit großem Engagement und Verantwortungsbewusstsein mitgetragen“, so Dobrounig.
Nach Angaben des Verbandes wurden die mit der Freigabe verbundenen Auflagen des Ministeriums bereits umgesetzt oder befinden sich in Umsetzung. Die entsprechenden Maßnahmen seien mittlerweile Teil der laufenden Verbandsarbeit.
„Selbstverständlich wurden seitens des Ministeriums bestimmte Auflagen an den Verband geknüpft. Diese Auflagen haben wir jedoch bereits umgesetzt beziehungsweise deren Umsetzung aktiv in die Wege geleitet. Die entsprechenden Maßnahmen werden nicht nur erfüllt, sondern sind bereits fester Bestandteil unserer täglichen Verbandsarbeit geworden. Dieses positive Signal des Ministeriums sehen wir als Bestätigung unseres eingeschlagenen Kurses. Gleichzeitig verstehen wir es als Auftrag, den begonnenen Weg konsequent fortzusetzen und weiterhin transparent und verantwortungsvoll fortzuführen“, sagt Dobrounig.
Trotz der positiven Entwicklung sieht der ÖTTV-Präsident weiterhin Handlungsbedarf: „Wir dürfen dies aber nicht als fertige Arbeit sehen. Wir wissen, dass der Verband weiterhin unter sehr strenger Kontrolle bleibt.“