Von legendären Fußballtempeln in Mexiko bis zu futuristischen NFL-Arenen in den USA: Die Weltmeisterschaft 2026 wird nicht nur sportlich neue Dimensionen erreichen, sondern auch bei den Spielorten. sportsbusiness.at zeigt die Stadien der WM in den USA, Kanada und Mexiko.
104 Spiele, 48 Nationalteams und gleich drei Gastgeberländer: Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 wird größer als jede WM zuvor. Gespielt wird in insgesamt 16 Stadien quer durch Nordamerika – von Seattle bis Miami, von Vancouver bis Mexiko-Stadt.
Viele der Arenen zählen zu den modernsten und teuersten Sportstätten der Welt, andere wiederum sind längst Teil der Fußballgeschichte. Für europäische Fans und natürlich auch aus österreichischer Sicht wächst von Tag zu Tag die Vorfreude auf ein Turnier, das schon jetzt nach einem echten Mega-Event klingt. sportsbusiness.at liefert den Überblick über die Stadien der WM 2026.
Sehen wir uns also an, in welchen Stadien wie viele Spiele vor wie vielen möglichen Zuschauern über die Bühne gehen, wie es um die Namensrechte der Arenen außerhalb der WM steht und welche Besonderheiten oder Geschichten die einzelnen Stadien mitbringen.
WM-Stadien in Kanada
Kanada stellt zwei Austragungsorte für die Weltmeisterschaft 2026.
Toronto – BMO Field | Toronto Stadium
Das BMO Field in Toronto fasst rund 45.000 Zuschauer. Im Stadion werden fünf Gruppenspiele sowie ein Sechzehntelfinale ausgetragen. Historisch: Es war bei seiner Eröffnung 2007 das erste reine Fußballstadion in Kanada und ist seither die Heimstätte des Toronto FC, damals ebenfalls das erste kanadische Franchise in der MLS. Zusätzlich nutzen auch die kanadischen Männer- und Frauennationalteams, die kanadische Rugby-Union-Nationalmannschaft und die Canadian-Football-Mannschaft Toronto Argonauts das Stadion als Heimstätte. Für die WM wird die Kapazität temporär auf etwas mehr als 45.000 Plätze erweitert. Ein erstes Highlight bildet dort bestimmt das Heimspiel von Kanada gegen Bosnien Herzegovina.
Seit 2006 trägt das Stadion den Namen der Bank of Montreal (BMO), die damals einen zehnjährigen Sponsoringvertrag abschloss. Die Partnerschaft wurde zunächst bis 2027 verlängert und später nochmals um weitere zehn Jahre erweitert.
Vancouver – BC Place Stadium | BC Place Vancouver
Das BC Place Stadium in Vancouver zählt zu den bekanntesten Multifunktionsarenen Kanadas und wird bei der WM 2026 insgesamt sieben Spiele austragen. Geplant sind fünf Gruppenspiele, ein Sechzehntelfinale sowie ein Achtelfinale. Das Stadion bietet Platz für rund 54.000 Zuschauer. Auch hier wird Kanada ein Gruppenspiel gegen Katar bestreiten.
Die Arena wurde ursprünglich für die Weltausstellung Expo 86 errichtet und 1983 eröffnet. Internationale Bekanntheit erlangte das Stadion unter anderem durch die Olympischen Winterspiele 2010, bei denen hier die Eröffnungs- und Schlussfeier stattfanden. Heute dient das BC Place als Heimstätte der BC Lions aus der Canadian Football League sowie der Vancouver Whitecaps aus der MLS.
Besonders auffällig ist das moderne, schließbare Dach des Stadions. Dieses entstand im Rahmen einer umfassenden Renovierung zwischen 2009 und 2011, in die insgesamt mehr als 560 Millionen kanadische Dollar investiert wurden. Zuvor hatte ein Defekt am damaligen Tragluftdach 2007 weltweit Aufmerksamkeit erregt.
WM-Stadien in den USA
Die USA stellen mit elf Stadien den Großteil der Austragungsorte der WM 2026.
Santa Clara (San Francisco Bay Area) – Levi’s Stadium | San Francisco Bay Area Stadium
Österreich-Fans aufgepasst: Im Levi’s Stadium startet das langersehnte WM-Abenteuer am 17. Juni gegen Jordanien. Wenn nicht gerade Österreich dort spielt, ist das Levi’s Stadium im kalifornischen Santa Clara seit 2014 die Heimstätte der San Francisco 49ers. Es löste damals den traditionsreichen Candlestick Park ab. Für NFL-Spiele bietet die Arena Platz für knapp 69.000 Zuschauer, bei Großveranstaltungen kann die Kapazität auf bis zu 75.000 erweitert werden.
Nicht nur Österreich spielt bei der WM 2026 in der San Francisco Bay Area. Insgesamt sind fünf Gruppenspiele sowie ein Sechzehntelfinale vor bis zu 71.000 Fans geplant.
Namensgeber der Arena ist der Jeanshersteller Levi Strauss & Co., der sich die Rechte ursprünglich im Rahmen eines milliardenschweren Langzeitdeals sicherte. 2024 wurde die Partnerschaft erneut verlängert, wodurch der Name des Stadions bis mindestens 2043 erhalten bleibt.
Arlington (Dallas) – AT&T Stadium | Dallas Stadium
Machen wir direkt mit dem zweiten Spielort der ÖFB-Elf weiter. Am 22. Juni trifft Österreich hier auf den amtierenden Weltmeister Argentinien. Jene Fans, die dorthin reisen, dürfen sich auf ein im wahrsten Sinne des Wortes großes Stadionerlebnis freuen: Das AT&T Stadium in Arlington zählt zu den spektakulärsten Stadien der Welt und wird bei der WM 2026 eine zentrale Rolle spielen. Insgesamt sind dort neun Spiele geplant – mehr als in allen anderen Stadien bei dieser WM. Neben fünf Gruppenspielen werden auch zwei Sechzehntelfinalspiele, ein Achtelfinale sowie ein Halbfinale ausgetragen. Die Kapazität liegt bei rund 94.000 Zuschauern.
Die Arena ist die Heimstätte der Dallas Cowboys aus der NFL und befindet sich zwischen den Städten Dallas und Fort Worth im US-Bundesstaat Texas. Besonders bekannt ist das Stadion für seinen riesigen Innenraum ohne störende Stützsäulen sowie für die beiden gigantischen HD-Videowände von Mitsubishi Electric, die zu den größten der Welt zählen.
Seit 2013 trägt das Stadion den Namen des Telekommunikationsunternehmens AT&T, das laut Berichten jährlich rund 17 bis 19 Millionen US-Dollar für die Namensrechte bezahlt.
Atlanta – Mercedes-Benz Stadium | Atlanta Stadium
Mit seinem futuristischen Dach und dem riesigen Videoring zählt das Mercedes-Benz Stadium zu den modernsten Sportarenen Nordamerikas. Bei der WM 2026 wird das Stadion in Atlanta insgesamt acht Spiele erleben – darunter ein Halbfinale. Zusätzlich sind fünf Gruppenspiele, ein Sechzehntelfinale sowie ein Achtelfinale geplant. Die Kapazität liegt bei bis zu 75.000 Zuschauern.
Die Arena wurde 2017 eröffnet und ersetzte den Georgia Dome als Heimstätte der Atlanta Falcons aus der NFL. Gleichzeitig nutzt auch das MLS-Franchise Atlanta United das Stadion für seine Heimspiele. Vor allem im Fußball sorgte die Arena bereits mehrfach für Aufmerksamkeit: Atlanta stellte dort gleich mehrere Zuschauerrekorde der Major League Soccer auf.
Der Bau entwickelte sich zu einem der teuersten Stadionprojekte der USA. Während anfangs noch mit Kosten von rund 700 Millionen US-Dollar gerechnet wurde, stiegen diese bis zur Fertigstellung auf etwa 1,4 Milliarden US-Dollar an. Schwierigkeiten bereitete unter anderem die komplizierte Dachkonstruktion, deren Öffnungsmechanismus erst nach mehreren Verzögerungen vollständig funktionierte. Seit 2015 hält Mercedes-Benz die Namensrechte an der Arena.
East Rutherford (New York / New Jersey) – MetLife Stadium | New York New Jersey Stadium
Das MetLife Stadium vor den Toren von New York wird das Finale der WM 2026 austragen. Insgesamt sind dort acht Spiele geplant. Dazu zählen fünf Gruppenspiele, ein Sechzehntelfinale, ein Achtelfinale und das Endspiel des Turniers.
Die Arena in East Rutherford im Bundesstaat New Jersey ist die Heimstätte der NFL-Teams New York Giants und New York Jets. Das Stadion wurde 2010 eröffnet und kostete rund 1,6 Milliarden US-Dollar. Mit einer Kapazität von 82.500 Zuschauern zählt es zu den größten Stadien der NFL. Seit 2011 hält der Versicherungskonzern MetLife die Namensrechte an der Arena. Der Vertrag läuft noch bis 2036.
Foxborough (Boston) – Gillette Stadium | Boston Stadium
Das Gillette Stadium in Foxborough bei Boston zählt seit 2002 zu den wichtigsten Sportarenen im Nordosten der USA. Bei der WM 2026 werden dort insgesamt sieben Spiele ausgetragen: Fünf Gruppenspiele, ein Sechzehntelfinale sowie ein Viertelfinale.
Die Arena ist die Heimstätte der New England Patriots aus der NFL sowie des MLS-Klubs New England Revolution. Das Stadion ersetzte damals das frühere Foxboro Stadium und bietet heute Platz für rund 65.000 Zuschauer bei der Weltmeisterschaft.
Seinen Namen erhielt das Stadion durch den Rasiererhersteller Gillette, der sich die Sponsoringrechte sicherte. Unter Fans ist die Arena auch unter dem Spitznamen „The Razor“ bekannt.
Houston – NRG Stadium | Houston Stadium
Schon von außen wirkt das NRG Stadium wie eine klassische amerikanische Mega-Arena. Das Stadion in Houston verfügt über ein schließbares Dach und bietet bei der WM 2026 Platz für rund 72.000 Zuschauer. Insgesamt werden dort sieben Spiele stattfinden – darunter fünf Gruppenspiele, ein Sechzehntelfinale sowie ein Achtelfinale.
Die Heimspiele der NFL-Franchise Houston Texans werden seit 2002 im NRG Stadium ausgetragen. Die Arena entstand innerhalb von rund zweieinhalb Jahren Bauzeit und ist Teil des weitläufigen NRG Parks, zu dem unter anderem auch der berühmte Astrodome gehört.
Interessant ist auch die Namensgeschichte des Stadions: Bis 2014 war die Arena noch als Reliant Stadium bekannt, ehe der Energieversorger NRG Energy die Rechte übernahm.
Inglewood (Los Angeles) – SoFi Stadium | Los Angeles Stadium
Mit geschätzten Baukosten von rund fünf Milliarden US-Dollar gilt das SoFi Stadium als teuerstes Stadion der Welt. Die hochmoderne Arena im Großraum Los Angeles wurde 2020 eröffnet und dient seitdem als gemeinsame Heimstätte der NFL-Teams Los Angeles Rams und Los Angeles Chargers.
Auch bei der WM 2026 wird das Stadion eine wichtige Rolle übernehmen. In Inglewood sind insgesamt acht Partien geplant – darunter fünf Gruppenspiele, zwei Sechzehntelfinals sowie ein Viertelfinale. Rund 70.000 Zuschauer finden dabei Platz in der Arena.
Auffällig ist vor allem die futuristische Dachkonstruktion aus ETFE-Kunststoff, wie er unter anderem auch bei der Allianz Arena in München verwendet wird. Der Baustoff gilt als besonders leicht und lichtdurchlässig.
Neben der Weltmeisterschaft wird das Stadion auch bei den Olympischen Sommerspielen 2028 genutzt werden. Dort sind unter anderem die Eröffnungs- und Schlussfeier vorgesehen.
Seit 2019 hält das Finanzunternehmen SoFi die Namensrechte am Stadion. Der entsprechende Vertrag soll laut Berichten mehr als 30 Millionen US-Dollar pro Jahr wert sein.
Kansas City – Arrowhead Stadium | Kansas City Stadium
Das Arrowhead Stadium genießt in der NFL einen besonderen Ruf: Die Heimstätte der Kansas City Chiefs gilt als eines der lautesten Stadien im American Football. Der gemessene Lautstärkerekord liegt bei beeindruckenden 142,2 Dezibel. Ob dieser Wert auch am 28. Juni beim Spiel zwischen Algerien und Österreich erreicht wird?
Errichtet wurde die Arena Anfang der 1970er-Jahre als Teil des Truman Sports Complex. Die Bauarbeiten starteten 1968, kurz nachdem die Chiefs erstmals den Super Bowl erreicht hatten. Seit der Eröffnung 1972 trägt das NFL-Team seine Heimspiele im Stadion aus. Der Besucherrekord stammt ebenfalls aus diesem Jahr, als mehr als 82.000 Fans ein Spiel gegen die Oakland Raiders verfolgten.
Bei der WM 2026 wird Kansas City insgesamt sechs Spiele austragen. Geplant sind vier Gruppenspiele, ein Sechzehntelfinale sowie ein Viertelfinale vor rund 73.000 Zuschauern. Seit 2021 trägt das Stadion offiziell den Namen GEHA Field at Arrowhead Stadium.
Miami Gardens (Miami) – Hard Rock Stadium | Miami Stadium
Kaum ein Stadion der NFL hat in den vergangenen Jahrzehnten so viele Namen getragen wie das heutige Hard Rock Stadium in Miami Gardens. Die Heimstätte der Miami Dolphins war unter anderem bereits als Joe Robbie Stadium, Pro Player Stadium oder Sun Life Stadium bekannt, ehe 2016 die Restaurantkette Hard Rock die Namensrechte übernahm.
Für die WM 2026 gehört die Arena zu den wichtigsten Spielorten des Turniers. In Miami sind insgesamt sieben Partien geplant – darunter vier Gruppenspiele, ein Sechzehntelfinale, ein Viertelfinale sowie das Spiel um Platz drei. Rund 65.000 Zuschauer finden dabei Platz im Stadion.
Besonders auffällig ist die große Dachkonstruktion, die im Rahmen eines umfangreichen Umbaus zwischen 2015 und 2016 entstand. Dabei wurde das Stadion modernisiert, vollständig überdacht und mit neuen Videowänden ausgestattet. Da Miami in einer Hurrikanregion liegt, wurde das Dach speziell dafür ausgelegt, Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 km/h standzuhalten.
Philadelphia – Lincoln Financial Field | Philadelphia Stadium
Mitten in Philadelphia befindet sich das Lincoln Financial Field, die Heimstätte der Philadelphia Eagles aus der NFL. Das Stadion wurde Anfang der 2000er-Jahre errichtet und ersetzte das frühere Veterans Stadium.
Bei der WM 2026 wird die Arena insgesamt sechs Spiele austragen. Geplant sind fünf Gruppenspiele sowie ein Achtelfinale vor rund 69.000 Zuschauern.
Auffällig ist vor allem der hohe Anteil an Premiumbereichen im Stadion. Neben mehr als 10.000 Business-Sitzen verfügt das Lincoln Financial Field auch über 172 VIP-Logen.
Die Namensrechte sicherte sich bereits 2002 die Lincoln Financial Group in einem langfristigen Sponsoringdeal im Wert von rund 140 Millionen US-Dollar.
Seattle – Lumen Field | Seattle Stadium
Regen, Lautstärke und eine besondere Dachkonstruktion machen das Lumen Field zu einem der außergewöhnlichsten Stadien der NFL. Die Arena in Seattle gilt gemeinsam mit dem Arrowhead Stadium als eines der lautesten Footballstadien der USA. Möglich macht das vor allem die Architektur, durch die sich der Geräuschpegel unter dem Dach zusätzlich verstärkt. Apropos Dach: Das Stadiondach wurde bewusst so entworfen, dass bei dem für Seattle typischen Regen vor allem die Ersatzbank der Auswärtsmannschaft nass wird, während die Heimseite weitgehend trocken bleibt. Kurioserweise blieb es nach dem Einzug der Seahawks ins neue Stadion allerdings zunächst 28 Heimspiele lang komplett trocken.
Bei der WM 2026 werden im Stadion insgesamt sechs Spiele stattfinden. Geplant sind vier Gruppenspiele, ein Sechzehntelfinale sowie ein Achtelfinale vor rund 69.000 Zuschauern.
Das Stadion wurde 2002 eröffnet und ersetzte den früheren Kingdome. Neben den Seattle Seahawks aus der NFL trägt auch das MLS-Team Seattle Sounders seine Heimspiele im Lumen Field aus.
In den vergangenen Jahren änderte sich der Stadionname mehrfach. Ursprünglich hieß die Arena Seahawks Stadium, später folgten die Namen Qwest Field und CenturyLink Field. Seit 2020 tritt das Stadion offiziell als Lumen Field auf.
WM-Stadien in Mexiko
Mexiko stellt drei Austragungsorte für die Weltmeisterschaft 2026.
Guadalupe (Monterrey) – Estadio BBVA | Estadio Monterrey
Vor der beeindruckenden Kulisse der Berge rund um Monterrey entstand mit dem Estadio BBVA eines der modernsten Fußballstadien Mexikos. Die Arena liegt im Vorort Guadalupe und dient seit 2015 als Heimstätte des CF Monterrey.
Die Bauarbeiten begannen 2011, nachdem die Planungen bereits mehrere Jahre zuvor gestartet waren. Offiziell eröffnet wurde das Stadion im August 2015 mit einem Freundschaftsspiel gegen Benfica Lissabon. Der erste Torschütze der Stadiongeschichte war dabei César Montes.
Bei der WM 2026 werden im Estadio BBVA insgesamt vier Spiele ausgetragen: drei Gruppenspiele sowie ein Sechzehntelfinale vor rund 53.500 Zuschauern. Namensgeber des Stadions ist die Bank BBVA Bancomer.
Mexiko-Stadt – Aztekenstadion | Mexico City Stadium
Kaum ein Stadion ist so eng mit der Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaft verbunden wie das Aztekenstadion in Mexiko-Stadt. Bereits 1970 und 1986 fanden hier sowohl das Eröffnungsspiel als auch das Finale statt. Mit der WM 2026 wird die Arena nun zum ersten Stadion überhaupt, das Austragungsort von drei Fußball-Weltmeisterschaften ist.
Das traditionsreiche Stadion im Stadtteil Coyoacán zählt zu den größten Fußballarenen der Welt und ist seit 1966 die Heimstätte des Club América. Auch internationale Großereignisse wie die Olympischen Sommerspiele 1968 oder legendäre Konzerte von Michael Jackson fanden hier statt.
Für die Weltmeisterschaft wurde das Stadion umfassend modernisiert. Bei der WM sollen 83.000 Fans Platz haben. Die Umbauarbeiten kosten laut Berichten rund 110 Millionen Euro.
Bei der WM 2026 sind im Aztekenstadion drei Gruppenspiele, ein Sechzehntelfinale sowie ein Achtelfinale geplant. Zudem wird dort das Eröffnungsspiel des Turniers stattfinden.
Zapopan (Guadalajara) – Estadio Akron | Estadio Guadalajara
Versteckt in einem Krater am Rand von Guadalajara liegt mit dem Estadio Akron eines der außergewöhnlichsten Stadien der WM 2026. Von außen ist nahezu nur das markante Dach sichtbar, weshalb die Arena bis heute den Spitznamen „El volcán“ trägt.
Das Stadion wurde speziell für den mexikanischen Traditionsklub Chivas Guadalajara errichtet und bietet rund 48.000 Zuschauern Platz. Seit der Eröffnung änderte sich der Sponsoringname mehrfach – zunächst war von Estadio Movistar die Rede, später trug die Arena den Namen Estadio Omnilife. Seit 2018 firmiert das Stadion offiziell als Estadio Akron. Bei der Weltmeisterschaft 2026 wird es die Austragungsstätte von insgesamt vier Gruppenspielen sein.