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SV Ried plant Infrastrukturprogramm über 16 Millionen Euro

(c) GEPA pictures/ Christian Moser

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Die SV Ried hat ein umfassendes Investitionsprogramm für ihre Infrastruktur angekündigt. Bis zum Jahr 2030 sollen rund 16 Millionen Euro in verschiedene Projekte rund um Stadion, Trainingsanlagen und Vereinsinfrastruktur investiert werden.

Ein zentraler Bestandteil der Maßnahmen ist die Modernisierung des Klaus-Roitinger-Stadions, das vor rund 23 Jahren eröffnet wurde. Geplant sind unter anderem die Sanierung der Fassade und der Betonteile, die Erneuerung der WC-Anlagen sowie eine neue Überdachung für Teile der Tribüne. Zudem soll das Stadiondorf erweitert und die Gastronomie modernisiert werden. Damit möchte der Klub auch künftig als Austragungsort für Länderspiele – etwa von Frauen- oder U21-Nationalteams – infrage kommen.

Ein weiterer Schwerpunkt des Investitionsprogramms liegt auf der Nachwuchsinfrastruktur. Vorgesehen sind zusätzliche Rasenplätze sowie die Sanierung des bestehenden Kunstrasenplatzes im Bereich der Akademie.

Darüber hinaus sollen auch die Geschäftsstelle und der Fanshop modernisiert werden. Ziel ist es laut Verein, den Service für Fans, Sponsoren und Besucher zu verbessern und zusätzliche wirtschaftliche Potenziale zu erschließen. Auch rund um das Trainingszentrum beim Klaus-Roitinger-Stadion sind gemeinsam mit der Stadt Ried weitere Modernisierungsmaßnahmen geplant.

Das Land Oberösterreich unterstützt die Projekte mit 67 Prozent der Investitionssumme beziehungsweise maximal 10,7 Millionen Euro.

SVR-Präsident Thomas Gahleitner bezeichnete das Vorhaben als größtes Investitionsprogramm in der Geschichte des Vereins. „Mit diesem größten Investitionsprogramm in der Vereinsgeschichte schaffen wir nachhaltig die nötigen Voraussetzungen für erstklassigen Profifußball im Innviertel“, sagte Gahleitner. „Damit schaffen wir die nötigen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche sportliche, organisatorische und wirtschaftliche Zukunft unseres Vereins. Wir stärken unser Fundament und sichern unsere Unabhängigkeit langfristig ab.“

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