Die globalen Einnahmen im Frauen-Spitzensport werden laut einer Prognose von Deloitte im Jahr 2026 erstmals die Marke von drei Milliarden US-Dollar erreichen. Das entspricht einem Anstieg von rund 25 Prozent gegenüber den geschätzten 2,4 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025.
Insgesamt haben sich die Einnahmen im Frauen-Spitzensport laut Deloitte in den vergangenen Jahren deutlich erhöht. Zwischen 2022 und 2025 stiegen sie um 248 Prozent. Für den Zeitraum von 2022 bis 2026 wird ein Wachstum von insgesamt rund 340 Prozent erwartet.
Die Berechnung basiert auf drei zentralen Einnahmequellen: Spieltagserlöse, Medienrechte und kommerzielle Einnahmen. Den größten Anteil sollen 2026 kommerzielle Erlöse wie Sponsoring, Partnerschaften und Merchandising ausmachen. Sie werden laut Prognose rund 45 Prozent der Gesamteinnahmen erreichen. Bereits 2025 lag dieser Anteil bei 46 Prozent, allerdings ist der absolute Wert seither um mehr als 250 Millionen US-Dollar gestiegen.
Die Einnahmen aus Medienrechten sollen 2026 rund 25 Prozent der Gesamterlöse ausmachen, was etwa 765 Millionen US-Dollar entspricht. Spieltagseinnahmen werden mit rund 30 Prozent beziehungsweise etwa 911 Millionen US-Dollar veranschlagt. Obwohl der Anteil leicht sinkt, steigt der absolute Wert im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 163 Millionen US-Dollar.
Jennifer Haskel, Knowledge and Insights Lead der Deloitte Sports Business Group, sieht den Frauen-Sport derzeit in einer Phase starken Wachstums: „Der globale Markt für Frauensport befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel, zieht neue Zielgruppen an und entwickelt eine eigene starke Identität. Das Überschreiten der Drei-Milliarden-Dollar-Marke im Jahr 2026 wäre ein bedeutender Meilenstein und würde den Frauensport weiter ins [...]