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Wattens stellt Weichen für Umbau des Gernot-Langes-Stadions

(c) Gepa Pictures / Daniel Schoenherr

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Die Gemeinde Wattens hat eine wichtige Voraussetzung für den geplanten Umbau des Gernot-Langes-Stadions geschaffen. Der Gemeinderat beschloss am Donnerstag einstimmig eine Änderung des Pachtvertrags mit der WSG Tirol.

Damit ebnete der Gemeinderat den Weg für eine Adaptierung der Heimstätte nach den Anforderungen der ADMIRAL Bundesliga. Die Anpassung des Vertrags gilt als notwendige Grundlage, damit der Tiroler Bundesligist das Stadion entsprechend umbauen kann. Ziel ist es, künftig wieder Heimspiele im eigenen Ort austragen zu können. Seit dem Aufstieg in die Bundesliga im Jahr 2019 trägt die WSG Tirol ihre Partien im Innsbrucker Tivoli-Stadion aus, da das Stadion in Wattens bislang nicht den Vorgaben der Liga entspricht.

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Die aktuellen Pläne sehen ein Stadion mit rund 5.300 Plätzen vor. Neben neuen Tribünen im Norden und Osten soll auch der Gästesektor in den Süden verlegt werden. Darüber hinaus sind unter anderem eine Rasenheizung, eine neue LED-Flutlichtanlage sowie Anpassungen bei Infrastruktur und Kamerapositionen vorgesehen.

Die Kosten für das Projekt werden mit rund sieben Millionen Euro beziffert. Als möglicher Baubeginn gilt derzeit der Herbst 2026 oder das Frühjahr 2027.

WSG-Geschäftsführer Wirtschaft Julian Heiß bezeichnete den Beschluss als wichtigen Schritt: „In Anbetracht der langen Historie ist damit der nächste große Meilenstein erreicht. Wir können nun die nächsten Schritte – wie die Einreichung der Planungsunterlagen – setzen, um den Stadion-Umbau möglichst zeitnah zu realisieren.“

Die WSG Tirol hatte bereits im September konkrete Pläne für eine Adaptierung des Stadions präsentiert. Ein früherer Anlauf für ein neues Stadionprojekt war 2021 unter anderem am Widerstand von Anrainern gescheitert. Nun könnte die Rückkehr des Bundesligisten nach Wattens erstmals wieder näher rücken.

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