Die Sporthalle Per-Albin-Hansson Ost in der Jura-Soyfer-Gasse im 10. Wiener Gemeindebezirk ist nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit wieder in Betrieb.
Die 1974 errichtete Rundhalle wurde umfassend technisch, energetisch und funktional modernisiert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 10,4 Millionen Euro. Die Fertigstellung erfolgte im Jänner 2026, die offizielle Inbetriebnahme im Februar.
Sportstadtrat Peter Hacker erklärte: „Mit dieser Wiedereröffnung geben wir dem Sport im Süden Wiens eine zeitgemäße, leistungsfähige und nachhaltige Heimat. Hier profitieren vor allem Kinder, Jugendliche und Vereine von besten Trainings- und Wettkampfbedingungen. Diese Investition ist ein klares Bekenntnis für Bewegung und Gesundheit in unserer Stadt.“
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Auch Bezirksvorsteher Marcus Franz betonte die Bedeutung des Projekts: „Ich bin froh, dass der Termin für die neue Sporthalle eingehalten wurde. Denn Sport verbindet, macht Spaß – und er hält uns als Gesellschaft fit und beweglich. Außerdem werden am Spielfeld Werte wie Zusammenhalt und Fairness ganz niederschwellig gelebt und vermittelt. Besonders wichtig war mir auch, dass es genügend Trainingszeiten für Vereine und Schulen gibt.“
Die Halle wird künftig unter anderem von der Sportmittelschule (SMS10) und der Musik- und Informatikschule Wendstattgasse sowie von Vereinen und Verbänden genutzt. Das Angebot umfasst unter anderem Volleyball, Handball, Basketball, Floorball, Fußball, Gymnastik sowie verschiedene Kampfsportarten. SMS10-Direktor Markus Ratz sagte dazu: „Die größte Sportmittelschule in Österreich freut sich sehr, den schönsten Turnsaal Österreichs benützen zu dürfen.“









(c) Stadt Wien/Dujmic
Im Zuge der Sanierung erhielt das Gebäude eine neue Dachkonstruktion mit Lichtkuppeln, eine thermisch sanierte Gebäudehülle, neue Sportböden und vollständig erneuerte technische Anlagen. Eine Photovoltaikanlage mit 168 Modulen ergänzt die Energieversorgung, beheizt wird über Deckenstrahlplatten in Kombination mit Fernwärme. Mit 937 von 1.000 Punkten erreicht die Halle den Klimaaktiv-GOLD-Standard.
NEOS Wien Sportsprecherin Jing Hu erklärte: „Mit der modernisierten Sporthalle Per-Albin-Hansson Ost investieren wir ganz konkret in die Zukunft. Hier trainieren Kinder, Jugendliche und Vereine unter zeitgemäßen Bedingungen – nachhaltig, energieeffizient und auf hohem sportlichem Niveau. Dass diese Halle Klimaaktiv-GOLD-Standard erreicht und gleichzeitig für nationale Bewerbe geeignet ist, zeigt, dass Qualität und Klimaschutz kein Widerspruch sind, sondern zusammen gedacht werden müssen. Genau diesen Anspruch braucht eine moderne Sportstadt Wien.“
Mit einer Raumhöhe von neun Metern, dreifacher Teilbarkeit und einer Tribüne mit 410 Sitzplätzen ist die Halle künftig auch für nationale Bewerbe geeignet. Ergänzt wird die Infrastruktur durch eine Trainingsplattform, eine Boulderwand sowie einen Bereich für Medienübertragungen. Garderoben, Sanitäranlagen und Nebenräume wurden ebenfalls erneuert.
Sport-Wien-Abteilungsleiter Anatol Richter sagte: „Diese Sporthalle steht beispielhaft für unseren Anspruch, Sportinfrastruktur nachhaltig, energieeffizient und langlebig zu gestalten. Wir haben hier eine Anlage geschaffen, die höchsten sportlichen und ökologischen Standards entspricht und langfristig einen Mehrwert für die Stadt bietet.“
Die Projektleitung und -steuerung übernahm die WIP Wiener Infrastruktur Projekt GmbH, ein Unternehmen der Wien Holding-Tochter WSE Wiener Standortentwicklung. Bereits beim Rückbau wurde auf Urban Mining und Kreislaufwirtschaft gesetzt.