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EFA beendet Zusammenarbeit mit ELF und setzt auf eigenständigen Kurs

(c) Gepa Pictures / Daniel Schoenherr

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Die European Football Alliance (EFA) hat die Zusammenarbeit mit der European League of Football (ELF) mit sofortiger Wirkung beendet. Das gab die Liga offiziell bekannt.

Vorausgegangen war eine interne Evaluierungsphase, die nach Gesprächen über mögliche gemeinsame Strukturen Ende November gestartet worden war. Nach Angaben der European Football Alliance lag der Fokus der Prüfung auf zentralen Themen wie finanzieller Stabilität, Governance-Strukturen und Transparenz.

Das Ergebnis fiel aus Sicht der EFA eindeutig aus: Die Voraussetzungen für eine langfristig tragfähige Zusammenarbeit seien innerhalb einer gemeinsamen Struktur nicht gegeben. Die EFA entschied daher, die formalen Beziehungen zur European League of Football zu beenden.

Statt einer Kooperation mit der ELF bekräftigt die EFA nun ihren Anspruch, sich als eigenständige professionelle Liga weiterzuentwickeln. Die Organisationsstruktur orientiere sich dabei bewusst am Modell der NFL, bei dem die Liga gemeinschaftlich von den Franchises getragen wird. Zentrale Eckpfeiler seien wirtschaftliche Nachhaltigkeit, klare Eigentümerstrukturen sowie eine starke Mitbestimmung der Teams.

Nach Darstellung der EFA ist genau dieser Ansatz ausschlaggebend dafür, dass sich mehrere traditionsreiche Football-Marken der Allianz angeschlossen haben. Gleichzeitig betont die Liga, dass der operative Betrieb sowie die Planung für die Saison 2026 vollständig abgesichert seien.

Zu den aktuellen Mitgliedern der EFA zählen Die Raiders Tirol, Frankfurt Galaxy, Madrid Bravos, Nordic Storm, Paris Musketeers, Prague Lions, ein Londoner Team sowie ein Team aus Mailand. Der Fokus liege nun klar auf der Vorbereitung der kommenden Spielzeit, mit dem Ziel, auch 2026 professionellen American Football auf hohem europäischem Niveau anzubieten.

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