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Tabelle der anderen Art: Salzburg bleibt Spitzenreiter

(c) GEPA pictures/ Mathias Mandl

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Die aktuelle „Tabelle der anderen Art“ der Spielergewerkschaft VdF zeigt, wie Österreichs Profiklubs aus Sicht ihrer Spieler als Arbeitgeber abschneiden. Während Serienmeister Red Bull Salzburg die Rangliste erneut klar anführt, sorgt Austria Klagenfurt für einen Negativrekord.

Mit 98 von 100 möglichen Punkten belegt Salzburg wie im Vorjahr den ersten Platz im Ranking. Dahinter folgen Rapid (87) und Austria Wien (86). Meister Sturm Graz fällt von Rang zwei auf Platz sieben (77) zurück.

Am Tabellenende steht neuerlich Austria Klagenfurt. Der Klub kommt lediglich auf 48 Punkte – bei der Bewertung der Pünktlichkeit der Gehaltszahlungen erhielt Klagenfurt mit einem Schnitt von 1,22 den schlechtesten Wert, der je in dieser Kategorie verzeichnet wurde. Auch der Informationsaustausch zwischen sportlicher Leitung und Mannschaft wurde mit nur 2 Punkten sehr kritisch bewertet. Laut VdF warten mehrere ehemalige Spieler weiterhin auf Gehälter, rechtliche Schritte sind eingeleitet.

Neu in der Bewertung sind heuer zehn statt wie bisher sieben Kategorien. Erstmals erfasst wurden Infrastrukturbedingungen, Organisation der Auswärtsreisen sowie die Unterstützung bei Social-Media-Aktivitäten. Die Bewertung erfolgte durch alle Spieler der 28 Vereine der Admiral Bundesliga und Admiral 2. Liga mit Noten zwischen 1 und 10, aus denen Mittelwerte gebildet und in Punkte umgerechnet wurden.

Auch in der 2. Liga offenbaren die Ergebnisse Herausforderungen. Besonders in den Kategorien Ausrüstung (6,25 Punkte) und Infrastruktur (6,60) besteht laut VdF ligaübergreifend Aufholbedarf. Beim SV Stripfing (4 Punkte) und dem SV Horn (5) wurden ebenfalls unpünktliche Gehaltsauszahlungen festgestellt. Besser schnitten hingegen FC Liefering, die Admira und Aufsteiger Voitsberg ab.

VdF-Vorsitzender Gernot Baumgartner erklärt: „Wir gehen davon aus, dass sich die Klubs die Bewertungen der Spieler genau ansehen und mit Verbesserungen reagieren werden. Es ist ersichtlich, dass die zweite Liga finanziell am Limit ist.“

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