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Fischer zieht sich aus Damen-Weltcup zurück – Haasers vor ungewisser Zukunft

(c) GEPA pictures/ Wolfgang Grebien

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Der oberösterreichische Skihersteller Fischer reduziert sein Engagement im alpinen Skirennsport deutlich und beendet mit sofortiger Wirkung die Zusammenarbeit mit sämtlichen ÖSV-Athletinnen im Weltcup.

Von der Maßnahme betroffen sind insgesamt sieben Läuferinnen, darunter auch bekannte Tiroler Namen wie Ricarda Haaser, Leonie Raich, Natalie Falch und Nina Astner. Als Grund nennt das Unternehmen wirtschaftliche Zwänge.

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„Wir müssen Einsparungen vornehmen und uns so entscheiden, auch wenn es nicht im Sinne des Sports ist“, erklärt Rennsportleiter Siegfried Voglreiter. Damit verliert Fischer nach und nach auch auf männlicher Seite Top-Athleten: AJ Ginnis und Daniel Yule hatten den Hersteller bereits zuvor verlassen.

Noch offen ist die Zukunft von Raphael Haaser. Der frischgebackene Weltmeister setzt aktuell zwar weiterhin auf Fischer-Ski, testet jedoch bereits andere Marken, wie Vater Rene Haaser bestätigt: „Wir haben uns noch nicht entschieden, wie es weitergeht.“ Aufgrund seiner Erfolge hat der 27-Jährige am Transfermarkt gute Karten.

Deutlich prekärer ist die Situation für seine Schwester Ricarda. Die 31-Jährige befindet sich nach einem Kreuzbandriss im Aufbautraining und steht nach dem Rückzug von Fischer vor einem Ausrüsterwechsel zur Unzeit. „Für uns ist das der Super-GAU“, sagt Vater Rene Haaser. „Jetzt beginnt quasi die Bettelei bei den anderen Skifirmen.“

Ob und wann Ricarda Haaser einen neuen Partner findet, ist unklar – zumal viele Ausrüster ihre Kader für die kommende Saison bereits finalisiert haben. Ein Comeback ihres Vaters als Servicemann, wie es in der Vergangenheit der Fall war, ist laut ÖSV nicht vorgesehen.

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