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Erweiterungspläne für Wimbledon erhalten Zustimmung

(c) AELTC

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Die umstrittenen Pläne zur Erweiterung des Wimbledon-Geländes wurden von der Greater London Authority (GLA) genehmigt.

Damit kann der >> All England Lawn Tennis Club (AELTC) auf dem angrenzenden, ehemaligen Wimbledon Park Golf Club 39 neue Tennisplätze, darunter einen Showcourt mit 8.000 Sitzplätzen, bauen und das Gelände fast verdreifachen.

Die Entscheidung des stellvertretenden Bürgermeisters für Planung, Jules Pipe, folgte auf eine Empfehlung der Planungsbeamten der GLA. Er hob die sportlichen, finanziellen und gesellschaftlichen Vorteile des Projekts hervor: „Die geplante Entwicklung bringt sehr bedeutende Vorteile mit sich, die den Schaden deutlich überwiegen.“

Ziel der Erweiterung ist es, die Qualifikationsturniere, die derzeit in Roehampton stattfinden, auf das eigene Gelände zu verlegen. Der AELTC plant auch, 27 Hektar Parklandschaft der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und neue wirtschaftliche Chancen und Arbeitsplätze zu schaffen. Debbie Jevans, Vorsitzende des AELTC, begrüßte die Entscheidung: „Unsere Vorschläge werden der Gemeinde erheblich zugutekommen.“

Das Projekt bleibt jedoch umstritten. Einige Anwohner und Politiker, darunter die Abgeordnete Fleur Anderson, befürchten, dass der Bau die Grünflächen nachhaltig schädigen könnte. Trotz der Genehmigung bleibt den Gegnern der Pläne noch die Möglichkeit, gerichtlich gegen das Vorhaben vorzugehen.

Die Auseinandersetzungen um das Projekt haben sich seit der ersten Vorstellung der Pläne im Jahr 2021 intensiviert. Demonstranten äußerten bei der öffentlichen Anhörung scharfe Kritik, doch der AELTC argumentiert, dass die Erweiterung notwendig sei, um mit anderen Grand Slam-Turnieren konkurrenzfähig zu bleiben.

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