sportsbusiness.at

DFB verzichtet 2024 auf Heim-EM-Doku

Auftaktniederlage für das DFB-Team bei schwachen Quoten (c) Gepa Pictures

Diesen Artikel teilen

Trotz „lukrativer Angebote“ hat sich der Deutsche Fußball Bund (DFB) dagegen entschieden, bei der EM in diesem Sommer eine Dokumentation über die deutsche Nationalelf zu drehen.

In einem Interview mit der Zeit meint DFB-Sportgeschäftsführer Andreas Rettig, die Rechte einer Doku an keinen Dritten vergeben zu wollen: „Keiner der Bieter wollte zulassen, dass der DFB Szenen rausnehmen darf, bei denen wir das Gefühl haben, hier wird jemand beschädigt. Wir werden das Entscheidungs- und Vermarktungsrecht nicht an Dritte vergeben.“

„Ich habe die, die uns gegenübersaßen und diese Millionen geboten haben, gefragt: Können Sie garantieren, dass unsere Mitarbeiter geschützt werden? Dürfen wir die Szenen, bei denen wir das Gefühl haben, hier wird jemand beschädigt, rausnehmen? Das war nicht der Fall.

„Ich akzeptiere die journalistische Unabhängigkeit aber ich muss entscheiden, was ich höher bewerte: ihre Unabhängigkeit oder den Schutz meiner Mitarbeiter. Ich habe nichts gegen kritische Betrachtung, aber es braucht ein Gefühl dafür, was man damit anrichten kann“, so Andreas Rettig zum Abschluss.

Neueste Beiträge

(c) GEPA pictures/ Armin Rauthner

Finanzielle Turbulenzen beim SKN St. Pölten: Investor FC32 stellt Zahlungen ein

(c) ML Marketing

Luis Vicente verstärkt den Beirat von ML Marketing

(c) ÖTRV

ÖTRV und Erima arbeiten bis Los Angeles 2028 wieder zusammen

(c) Adidas

Adidas wird offizieller Ausrüster der Kings League Germany

(c) adidas

Frauen-EM 2025 komplett im Free-TV: ARD und ZDF teilen sich Übertragung

Podcast​