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England: Drei-Uhr-Blackout Deal könnte fallen

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Der englische Fußballverband denkt laut darüber nach, 15:00-Spiele der Women’s Super League live zu übertragen. Was macht daraus einen ungewöhnlichen Plan?

Bereits seit den 1960ern gibt es in England eine heute äußerst kurios klingende Regel: An Samstagen dürfen zwischen 14:45 und 17:15 keine Fußballspiele im Fernsehen übertragen werden. In dieser Zeit finden allerdings seit je her Spiele statt. Dieser Drei-Uhr-Blackout sollte damals mehr Leute in die Stadien und zu örtlichen Sportvereinen locken.

Heute klingt diese Regel in Anbetracht von umfangreichen Spieltagsaufteilungen und milliardenschweren TV-Deals völlig aus der Zeit gefallen. Und dennoch möchten viele Beteiligte an dieser Regel festhalten. Nun gibt es jedoch eine mögliche Ausnahme: Den Frauenfußball. Die FA präsentierte die Idee, Spiele der Women’s Super League zur bisher gesperrten Zeit live zu übertragen. Das soll dem weiblichen Pendant zur Premier League zu weiterem Wachstum verhelfen.

Reger Widerstand gegen FA-Pläne

Dieser Vorschlag bekommt von der politischen Seite in Form der britischen Regierung klaren Zuspruch. Andere Stellen sind jedoch deutlich dagegen. Zunächst würden sich die Männer-Ligen benachteiligt fühlen. Premier League, die Scottish Professional Football League und die English Football League fürchten dadurch negative Auswirkungen auf ihre eigenen Ligen.

Viele befürchten auch, dass eine Öffnung für den Frauenfußball auf Dauer auch den Druck auf den Männerfußball erhöht, sich ebenfalls zu öffnen. Für manche etwas überraschend, lehnt auch der Sender Sky Sports die neuen Pläne ab. Der Sender sieht dadurch sein bisheriges Samstagsprogramm gefährdet. Auch ohne Sky stünde die WSL nicht ohne Sender da. TNT Sports wäre durchaus daran interessiert, mögliche Frauen-Fußballspiele am Samstagnachmittag zu übertragen.

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