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Wie KI Marketing Automation auf ein neues Level hebt [Exklusiv]

(c) zVg Symbolbild generiert mit OpenAI

Künstliche Intelligenz kann im Upselling eine große Rolle spielen. Das kostet nicht einmal Arbeitsplätze: Datensätze entlang der Customer Journey auf Gemeinsamkeiten und Auffälligkeiten zu untersuchen, hätte mangels Profitabilität bisher niemand gemacht. Gregor Pichler von Ahoi Kapptn! erklärt gegenüber sportsbusiness.at, wie dies funktioniert.

+ + sportsbusiness.at Exklusiv – Von Georg Sohler + +

„Du warst lange nicht mehr auf einem Bundesliga-Spiel in Oberösterreich“, erinnert der KI-Bot im WhatsApp-Chat, „möchtest du eines besuchen?“ – und dann sagt Max Mustermann „Ja.“ Der Bot sucht das Datum mit dem für den User interessantesten Gegner, bei möglichst schönem Wetter, am Sonntag zu Mittag. Und während der Fan sein Ticket scannt, wird wie immer schon ein saurer Radler zubereitet, der nur noch abgeholt werden muss.

Grundlage sind automatisierte Abläufe im Marketing, in diesem Zukunftsbeispiel zusätzlich unterstützt durch Künstliche Intelligenz. Ganz so weit ist die Welt noch nicht, doch international wird bereits getestet, wie KI Marketing und Vertrieb konkret beeinflussen kann.

WSC Sports etwa erstellt mittels generativer KI Highlights von NBA-Spielen. Entsprechende Clips werden an User:innen gesandt, die die Spieler in ihrem Fantasy-Team haben. Eine ähnliche Umsetzung hat Real Madrid mit Adobe gemacht. Das Ziel hierbei ist es, das Engagement zu erhöhen und die Verweildauer zu verlängern, um Werbeeinnahmen bzw. mehr Einnahmen aus dem Merchandising zu erhalten.

Etwas einfacher wäre schon das, was die Golden State Warriors machen: KI-Modelle berechnen die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Gelegenheitszuschauer zum Dauerkartenbesitzer wird – sogenannte Predictive Ticket Sales, also Prognosen über künftige Kaufentscheidungen von Fans.

Noch viele Schritte zu gehen

All diese Maßnahmen haben ein Ziel: Upselling. Die Basis dessen ist eine Marketing Automation, die mittels KI angereichert schlichtweg mehr Umsatz ermöglichen soll, um es banal herunterzubrechen.

Viele Daten liegen hierzulande in Silos: Die vom Fanshop hier, die vom Ticketing da, die von der Website dort.

Gregor Pichler, CEO Ahoi Kapptn!

Wie sieht aber vielerorts der Status quo aus? [...].

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