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Weniger Verletzungen, bessere Entscheidungen: Das Geschäftsmodell von Strykerlabs [Exklusiv]

(c) Strykerlabs

Philip Klöckl hat Strykerlabs mit einem WG-Kollegen und einem Konsortium aus der Analyseszene gegründet. Auf ihre Daten und Modelle vertrauen mittlerweile sieben Bundesliga-Klubs und vier Profi-Vereine aus Deutschland. Warum immer noch ein großes Misstrauen bei technologiebasierten Lösungen herrscht und was Markus Schopp mit der Firmengründung zu tun hat, verrät CEO Philip Klöckl im exklusiven Interview mit sportsbusiness.at

+ + sportsbusiness.at exklusiv - von Maximlian Patak + +

Mit FK Austria Wien, LASK Linz, SV Ried, Blau Weiß Linz, dem Wolfsberger AC, dem GAK und Meister Sturm Graz vertraut mehr als die Hälfte der Österreichischen Bundesliga auf die Dienste von Strykerlabs. „Wir sind das Betriebssystem für den Fußball. Durch uns können die Klubs alle Daten und Informationen verarbeiten und darauf basierend bessere Entscheidungen treffen“, bricht Philip Klöckl das Geschäftsmodell auf das Wesentliche herunter.

Gemeinsam mit einem Konsortium hat der gebürtige Steirer das Unternehmen 2018 mit Firmensitz in Graz gegründet. Mittlerweile liegen die Umsatzzahlen im siebenstelligen Bereich, und Strykerlabs beschäftigt 16 Mitarbeiter.

Hierzulande gilt man als Marktführer im Bereich der datenbasierten Unterstützung von Entscheidungsprozessen im Fußball. Neben den heimischen Topklubs stehen mit Schalke 04, Fortuna Düsseldorf, Union Berlin und dem SV Sandhausen vier deutsche Vereine unter Vertrag. Hinzu kommt die Partnerschaft mit Viktoria Pilsen aus Tschechien, wo Klöckl von 2023 bis 2025 Shareholder war. sportsbusiness.at berichtete über das Engagement.

Türöffner Markus Schopp

Klöckl selbst ist eigentlich gelernter Mechatroniker. Geprägt von seinem Interesse für Mathematik und Statistik spielte er später professionell Poker, arbeitete im Sportwetten-Bereich und begann sich im Bereich von Sportdaten spaßhalber zu engagieren:

„Eigentlich ist alles ein bisschen aus einem Hobby heraus entstanden. Als ich bei einem unterklassigen Fußball-Verein als Co-Trainer gearbeitet habe und zur gleichen Zeit an der FH Joanneum als wissenschaftlicher Mitarbeiter engagiert war, wurde Markus Schopp zu meinem Türöffner.“ [...]

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