Es braucht eigentlich nur offene Augen: Bei Ski und Co. gibt es für Sponsoren eine gute Sichtbarkeit. Aber was bewegt Marken zu einem Wintersport-Sponsoring? sportsbusiness.at hat wichtige Wintersponsoren zum Gespräch gebeten und sich auf Spurensuche begeben.
++ sportsbusiness.at exklusiv von Georg Sohler ++
Millionen Fans vor den rot-weiß-(roten) Bildschirmen in Österreich und der Schweiz, auch Deutschland schaltet ein, wenn Berge hinuntergesaust wird oder Winterlandschaften mit Skiern durchmessen werden. Zehntausende Fans pilgern zu Abfahrten, Skisprungschanzen oder Loipen. Hier zahlt sich Wintersport-Sponsoring aus, wie ein Rundruf zeigt.
„Wintersport ist gut, um sich zu positionieren“, erzählt David Tews, Head of International Marketing bei Hervis. Er kann offen reden, ist man doch aktuell kein aktiver Sponsor im Wintersport. Er meint: „Sommersportler:innen sitzen im Winter entweder viel vor dem Fernseher oder die Fahrradfahrer:innen und Läufer:innen sind im Winter selbst Langlaufen oder Skitourengehen. Mit einem Sponsoring im Bereich Wintersport erreicht man eine sportaffine Zielgruppe und kann sich als Marke platzieren.“
Positiven Eindruck hinterlassen
Bei Interwetten ist man vom Wintersport-Sponsoring seit vielen Jahren überzeugt. Der in Österreich gegründete Wettanbieter ist seit 2017 Partner des Österreichischen Skiverbandes und hat die Zusammenarbeit vor einem Jahr bis 2026/27 verlängert, mit einer Option. Man unterstützt alle Weltcuprennen, sowohl bei den Herren, als auch bei den Frauen. Zusätzlich ist man auch noch Hauptsponsor der erfolgreich durchgeführten Ski WM in Saalbach.
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