Der US-Senat hat den Protect College Sports Act (PCSA) mit 77 zu 22 Stimmen verabschiedet. Das Gesetz gewährt der NCAA sowie Hochschulen, Konferenzen und der College Sports Commission kartellrechtlichen Schutz bei der Durchsetzung von Vergütungsregeln, Transferbeschränkungen und Rekrutierungsvorschriften.
Zudem schafft es einen nationalen Standard für die Bezahlung von College-Athleten und deren Spielberechtigung. Das parteiübergreifend von den Senatoren Ted Cruz (Republikaner, Texas) und Maria Cantwell (Demokratin, Washington) eingebrachte Gesetz geht nun an das Repräsentantenhaus, das sich bis 9. November in der Pause befindet. Damit verbleibt ein Zeitfenster von sechs Wochen, bevor ein neuer Kongress zusammentritt – den Umfragen zufolge voraussichtlich unter demokratischer Kontrolle. Cruz sprach sich dafür aus, das Repräsentantenhaus vorzeitig aus der Pause zurückzurufen.
Zentrales Element ist die Erhöhung des Vergütungsdeckels für Athleten auf 48,8 Millionen Dollar durch einen Retention-Fonds sowie die Klarstellung, dass die Bündelung von Medienrechten freiwillig erfolgt – Zugeständnisse, die die Unterstützung von Big Ten und SEC sicherten. Widerstand kam vor allem von [...]