sportsbusiness.at

„Unvermeidbarer Kahlschlag“: Österreichische Lotterien warnen vor existenziellen Problemen für den Sport [Exklusiv]

(c) Gepa Pictures

Die Budgetsanierung, die von ÖVP und SPÖ geplant ist, soll auch massive Einschnitte bei den Casinos Austria bzw. Österreichischen Lotterien vorsehen. Diese warnen nun in einem Brief an die Verhandler der Regierung vor drastischen Einschnitten beim Sportsponsoring, und sehen dadurch relevante Teile des Sports gefährdet.

++ sportsbusiness.at exklusiv ++

Ein E-Mail bzw. Brief an das Verhandlungsteam von ÖVP und SPÖ im Namen von Erwin van Lambaart und Martin Skopek, Generaldirektor bzw. Vorstandsdirektor der Casinos Austria AG - Österreichische Lotterien GmbH, sorgt aktuell für Aufregung. Auch sportsbusiness.at liegt dieser Brief vor (siehe unterhalb) – und geht es nach den Ausführungen in diesem Schreiben, so ist das Sportsponsoring und die Zukunft des Sports dadurch massiv in Gefahr.

In dem Brief wird von Beginn an ein düsteres Bild zur Zukunft des Unternehmens gezeichnet, sollten die Hinweise stimmen, die in den vergangenen Tagen verbreitet wurden. Darin heißt es u.a.: „Der Grund dafür sind Hinweise, die uns erreicht haben, dass Vorschläge beider Parteien am Verhandlungstisch liegen sollen, die derart massive Einschnitte in die Wirtschaftlichkeit unseres Unternehmens bringen würden, dass sie das Ende von Casinos Austria und der Österreichischen Lotterien bedeuten würden, wie wir sie bis heute kennen.“

Ideen für Mehreinnahmen im dreistelligen Millionenbereich, massive Steuererhöhungen, Streichung von sinnvollen steuerlichen Maßnahmen, weitgehende ordnungspolitische Veränderungen und weiteres „lassen bei uns und unseren Partnern alle Alarmglocken schrillen“, so die beiden Direktoren.

Den Gerüchten zufolge sollen die Mehrbelastungen im Ausmaß von deutlich über 100 Millionen Euro pro Jahr ausmachen. „Deren unreflektierte Umsetzung würde einen unvermeidbaren Kahlschlag auf unserer Seite bedeuten, da wir als Management auf Grund der Dimension und Kurzfristigkeit der Einschnitte zu drastischen Maßnahmen gezwungen wären.“

Auch der Sport wäre betroffen

In dem Brief heißt es weiters: „Unmittelbar müssten wir unser umfassendes Sponsoringprogramm in den Bereichen Sport, Kultur und Soziales massiv zurückfahren. Damit würde die Überlebensfähigkeit für Österreich höchst relevanter Einrichtungen in Frage gestellt werden. Konkret wäre die Finanzierung des österreichischen Sports [....]

Jetzt einloggen oder kostenlos registrieren und den gesamten Brief von Casinos Austria bzw. der Österreichischen Lotterien an das Verhandlungsteam von ÖVP und SPÖ lesen.



Jetzt kostenlos weiterlesen

Sie lesen einen exklusiven SB+ Artikel. Um den gesamten Artikel lesen zu könnnen, loggen Sie sich ein oder melden sich hier an. Mit dem kostenlosen sportsbusiness.at Account erhalten Sie den täglichen Newsletter und Zugang zu allen exklusiven SB+ Artikeln.

Österreichs größtes Sport-B2B-Netzwerk

Neueste Beiträge

(c) ADMIRAL

Ein Graffiti, tausende Einlösungen: Die Zahlen hinter dem gelungenen WM-Gag von ADMIRAL [Partner-News]

(c) Sequence Five

„Weltmeister OIDA!“: Wiener Filmproduktion setzt auf KI und Fußball-Humor

(c) GEPA pictures/ Chris Bauer

Sturm Graz darf Champions-League-Qualifikation in Liebenau austragen

36 Sportfachhändler legten 1966 in Frankreich den Grundstein für Sport 2000, unterstützt von namhaften Persönlichkeiten des internationalen Sports. Am Bild v. l. n. r.: Pierre Batteux, ehemaliger Fußballspieler und Trainer; Roger Piantoni, ehemaliger Fußballnationalspieler und Manager bei adidas; Albert Batteux, ehemaliger Nationaltrainer der französischen Fußballnationalmannschaft; Just Fontaine, ehemaliger Fußballnationalspieler; Fabien Muniesa, ehemaliger Mitarbeiter bei Sport 2000 Frankreich. | (c) Sport 2000 International

Sport 2000 feiert 60-jähriges Bestehen

(c) MotoGP

Würth wird Partner des MotoGP-Rennens am Sachsenring

Podcast​

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen