Der Weltradverband UCI hat die Ergebnisse seiner Befragung zur Reform des professionellen Straßenradsports veröffentlicht. 55 Beiträge von Nationalverbänden, Veranstaltern, Teams, Fahrern, Ausrüstern, Broadcastern und Sponsoren zeigen breite Einigkeit in mehreren zentralen Punkten – allen voran bei der Frage der Medien- und Vermarktungsrechte.
Eine klare Mehrheit der Befragten spricht sich dafür aus, kommerzielle und Medienrechte künftig zentral zu bündeln und die daraus entstehenden Einnahmen über einen Solidaritätsmechanismus zu verteilen.
Hintergrund: Der Radsport wächst zwar weltweit, schöpft seine kommerziellen Möglichkeiten laut UCI aber noch nicht voll aus. Weitere häufig genannte Reformpunkte sind ein Finanzfairmechanismus zwischen den Profi-Teams, ein kohärenterer Rennkalender sowie die Modernisierung von TV-Übertragungen und Fan-Engagement.
Über die genaue Ausgestaltung der Rechtebündelung und eines Finanzfairmechanismus bestehen noch Meinungsverschiedenheiten – diese Fragen stehen im Mittelpunkt der kommenden Gespräche. Erste Reformorientierungen sollen beim UCI-Seminar am 9. und 10. Dezember in Benidorm [...]