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TV-Reichweiten der EHF EURO 2026 erreichen neue Höchststände

(c) GEPA pictures/ Walter Luger

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Die Handball-Europameisterschaft der Männer 2026 erzielte insbesondere am Finalwochenende hohe Zuschauerzahlen im frei empfangbaren Fernsehen. In mehreren Ländern zählten die Medaillenspiele zu den meistgesehenen Sportübertragungen des Jahres.

Das Finale zwischen Dänemark und Deutschland (34:27) am Sonntag in Herning erreichte in Deutschland laut ZDF eine Reichweite von 12,82 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern bei einem Marktanteil von 50,8 Prozent. Damit wurde der höchste Wert für ein Handballspiel in Deutschland seit der EHF EURO 2016 verzeichnet.

Auch in Dänemark lagen die Quoten auf hohem Niveau. Nach Angaben von TV2 sahen mehr als zwei Millionen Menschen die Schlussphase des Finales, die durchschnittliche Reichweite betrug 1,77 Millionen bei einem Marktanteil von rund 85 Prozent. Bereits das Halbfinale zwischen Dänemark und Island am Freitag hatte eine Spitzenreichweite von über zwei Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern erzielt.

In Kroatien verfolgten laut RTL rund 1,2 Millionen Personen das Spiel um Platz drei gegen Island. Der Marktanteil lag bei 60 Prozent in der Zielgruppe der 18- bis 59-Jährigen. Auch in Island wurden neue Bestwerte gemessen: Der öffentlich-rechtliche Sender RÚV meldete für das Halbfinale gegen Dänemark eine durchschnittliche Reichweite von 66,4 Prozent der Bevölkerung. Damit wurde der bisherige Rekord für eine Sportübertragung im Land übertroffen. Auch das Spiel um Platz drei sowie die Partie gegen Slowenien erzielten Reichweiten oberhalb früherer Bestmarken.

Die internationale TV-Verbreitung der EHF EURO 2026 wurde von Infront als Medien- und Marketingpartner der Europäischen Handballföderation in mehr als 70 Territorien umgesetzt. Ein Schwerpunkt lag dabei auf einer breiten Präsenz im Free-TV. Übertragungen erfolgten unter anderem durch TV2 (Dänemark), ARD und ZDF (Deutschland), ORF (Österreich), France Télévisions und beIN (Frankreich), TVE (Spanien), RTP (Portugal), Eurosport und TVP (Polen), Arena Sport (Balkanregion), SRG (Schweiz) sowie RÚV (Island). Ergänzend waren alle Spiele weltweit über EHFTV.com live abrufbar.

EHF-Generalsekretär Martin Hausleitner verwies darauf, dass Nationalmannschaftsbewerbe wie die Europameisterschaft eine hohe öffentliche Aufmerksamkeit erzeugen und eine wichtige Rolle für die Sichtbarkeit des Handballs spielen. Jens Mennigmann, Co-Head of Media bei Infront, hob hervor, dass die erzielten Reichweiten die Bedeutung einer breiten, frei zugänglichen Distribution für den Sport unterstreichen.

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