Der spanische Fußballverband RFEF arbeitet an einer Vereinbarung mit einer Fruchtbarkeitsklinik, die Spielerinnen der Frauen-Nationalmannschaft Zugang zur Kryokonservierung von Eizellen ermöglicht.
Die Initiative soll den Athletinnen helfen, sportliche Karriere und persönliche Familienplanung besser in Einklang zu bringen. Die mögliche Vereinbarung fügt sich in eine wachsende Debatte über Mutterschaft im Spitzensport ein. Für Profisportlerinnen bietet das Einfrieren von Eizellen die Möglichkeit, eine persönliche Entscheidung aufzuschieben, ohne die Karriere unterbrechen oder vorziehen zu müssen.
Herausfordernd bleibt dabei die fehlende einheitliche Regulierung: Laut einem Bericht von El País gibt es derzeit kein gemeinsames Protokoll für solche Maßnahmen. Als internationaler Referenzpunkt gilt die WADA, die verwendete Medikamente prüft und therapeutische Ausnahmegenehmigungen erteilen kann – einige Substanzen, die bei der ovariellen Stimulation eingesetzt werden, sind verboten und erfordern eine Vorabgenehmigung.
Die RFEF ist nicht die erste Organisation, die diesen Weg geht: 2021 wurde Racing Louisville in den USA der erste Klub, der eine entsprechende Vereinbarung mit einer Klinik abschloss. Die UEFA empfahl in diesem Jahr zudem, dass Klubs Fruchtbarkeits- und Reproduktionsbehandlungen in ihre [...]