Der Schweizerische Fussballverband (SFV) hebt das Preisgeld im AXA Women’s Cup deutlich an. Statt bisher insgesamt 5.000 Franken werden künftig 30.000 Franken ausgeschüttet.
Die neue Regelung gilt bereits für die laufende Saison, die am 29. März 2026 mit dem 50. Cupfinal in Winterthur endet. Erstmals erhalten alle Teams ab dem Viertelfinale eine finanzielle Entschädigung. Der Cupsieger bekommt künftig 10.000 Franken und damit doppelt so viel wie bisher. Der unterlegene Finalist wird neu mit 8.000 Franken bedacht, nachdem es bislang kein Preisgeld gab. Die beiden Halbfinalisten erhalten jeweils 4.000 Franken, die Viertelfinalisten je 1.000 Franken.
SFV-Direktorin Frauenfussball Marion Daube sieht darin einen weiteren Entwicklungsschritt: Die Erhöhung der Preisgelder solle den eingeschlagenen Weg zur Stärkung des Frauen-Spitzenfussballs in der Schweiz fortsetzen.
Im Vergleich zum Männer-Cup bleibt der finanzielle Unterschied allerdings weiterhin groß. Dort erhalten Vereine bereits für das Erreichen der dritten Runde 9.000 Franken, die beiden Finalisten werden mit jeweils 242.000 Franken entlohnt.