Die NV Arena, Heimstätte des Fußball-Zweitligisten SKN St. Pölten, wird in den kommenden Monaten saniert.
Das Land Niederösterreich stellt dafür rund 970.000 Euro zur Verfügung, um Baumängel aus der Errichtungsphase des Stadions zu beheben. Die Arena wurde 2012 eröffnet, die Baukosten beliefen sich damals auf rund 26 Millionen Euro. Im Zuge einer Begutachtung nach dem Hochwasser im September 2024 wurden Mängel festgestellt, die jedoch nicht auf die Überflutung zurückzuführen sind. Laut Angaben des Landes entstanden die Schäden bereits bei der Errichtung des Stadions.
Konkret geht es um eine unzureichend ausgeführte Dampfsperre im Bereich der innenliegenden Wärmedämmung. Diese führte zu Kondensatbildung an den Stahlbetondecken und macht nun Sanierungsmaßnahmen erforderlich. Das erklärte Niederösterreichs Sportlandesrat Udo Landbauer in einer Aussendung.
Die Arbeiten sollen bei laufendem Betrieb durchgeführt werden. Spielpausen werden gezielt genutzt, um den Trainings- und Spielbetrieb der Männer- und Frauenteams des SKN St. Pölten nicht zu beeinträchtigen. Der Baubeginn ist für Jänner vorgesehen, der Abschluss der Sanierung bis zum Sommer geplant.
Das für die ursprünglichen Baumängel verantwortliche Unternehmen kann nicht mehr herangezogen werden, da es bereits 2013 insolvent wurde. Die Finanzierung der Sanierung erfolgt daher vollständig durch das Land Niederösterreich.