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Rechnungshof kritisiert Bauabwicklung des Donauparkstadions

(c) GEPA pictures/ Manfred Binder

Der Rechnungshof (RH) hat in einem Bericht mehrere Mängel bei der Bauabwicklung des Donauparkstadions in Linz festgestellt. In seiner Analyse nennt der RH eine Reihe von Fehlern im Projektmanagement sowie bei der Kostenkontrolle.

Unter anderem empfiehlt er dem Bauherren, einer Immobiliengesellschaft der Stadt Linz, vom Totalunternehmer rund eine Million Euro zurückzufordern. Der Neubau des Stadions wurde notwendig, nachdem der LASK im Jahr 2020 für rund 80 Jahre das alleinige Nutzungsrecht für das Stadion auf der Gugl erhielt und ein neues Stadion errichtete. Für den FC Blau-Weiß Linz wurde daraufhin eine neue Heimspielstätte im Donaupark gebaut. Bauherrin war eine eigens gegründete Donauparkstadiongesellschaft der Immobilien Linz GmbH (ILG).

Laut Rechnungshof überstiegen die Baukosten die von der Stadt genehmigten maximalen Investitionskosten von 39,8 Millionen Euro um 4,31 Millionen Euro. Insgesamt beliefen sich die Kosten für das Stadionprojekt an der Donau – einschließlich Grundstücken, Dienstbarkeiten und Infrastrukturmaßnahmen – auf 59,9 Millionen Euro.

Der Rechnungshof stellte fest, dass bereits im Vorfeld keine Kosten-Nutzen-Analyse der öffentlichen Investitionen durchgeführt wurde. Zudem seien Planungs- und Bauleistungen in Höhe von 9,55 Millionen Euro beauftragt worden, obwohl der Gemeinderat dafür nur eine Million Euro genehmigt hatte.

Darüber hinaus kritisiert der Rechnungshof, dass der Gemeinderat nicht vollständig darüber informiert worden sei, dass mit der genehmigten Investitionssumme nicht alle Leistungen abgedeckt waren. Um das ursprüngliche Kostenziel einzuhalten, seien Leistungen aus dem Projekt herausgenommen und später als Zusatzaufträge an den Totalunternehmer [...]

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