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ReCap: Das war der sportsbusiness.at WM Summit 2026

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Erstmals seit 28 Jahren ist Österreich wieder bei einer Fußball-WM mit dabei. Der größte Sportevent der Welt ist auch ein wichtiger Impuls für Österreichs Wirtschaft, Sponsoren und den rot-weiß-roten Fußballsport.

sportsbusiness.at brachte an diesem Tag rund 250 Entscheider:innen aus Österreichs im Julius-Raab-Saal der Wirtschaftskammer Österreich zusammen, um gemeinsam mit mehr als 20 Top-Speaker:innen über Chancen und Potenziale der WM 2026 zu sprechen. Die Frage des Tages lautete: Wie können Marken, Unternehmen und Medien profitieren, wie sehen die unterschiedlichen Strategien aus, und welche Herausforderungen gilt es dabei zu meistern? Zusätzlich sorgten die Networking-Pausen für zahlreiche Möglichkeiten, mit den Branchenkolleg:innen ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen. Abgerundet wurde der Event durch hochqualitative Ausstellerflächen von Imago, Stats Perform, Sportfive und Stiegl.

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Zu Beginn richtete Hausherrin Eva Liebmann, Generalsekretär-Stellvertreterin WKO, Grußworte aus: „Internationale Sportgroßereignisse wie die FIFA Weltmeisterschaft 2026 eröffnen Ihnen und Ihren Unternehmen außergewöhnliche wirtschaftliche Chancen. Die Wirtschaftskammer Österreich und die Außenwirtschaft Austria unterstützen Sie dabei, die WM als Plattform gezielt zu nutzen: durch Zugang zu internationalen Entscheidungsträgern, neuen Marktimpulsen, strategischen Partnerschaften und konkreten Geschäftsmöglichkeiten. Der sportsbusiness.at WM Summit ist ein Ort, an dem Sport in echtes Wachstum übersetzt wird.“

Fokus Sport & Politik – Das Verbindende in den Vordergrund stellen

Die Diskussionsrunden starteten mit einem Höhepunkt. Im Panel „Fokus Sport & Politik“ besprachen Michaela Schmidt, Staatssekretärin BMWKMS, und Josef Pröll, Aufsichtsratsvorsitzender ÖFB, die Verbindungen zwischen den beiden Handlungsfeldern. Schmidt stellte klar, dass ein Plan erarbeitet werden soll, wie ein Nationalstadion als Multifunktionsarena realisiert werden kann – wenn die budgetäre Situation wieder besser sei. Insgesamt strich sie die verbindende Rolle des Sports hervor: „Sport hat das Potenzial, die Welt wieder näher zueinander zu bringen. Wenn das WM-Finale stattfindet, schaut gefühlt die halbe Welt zu. Dieser verbindende Charakter muss hervorgehoben werden: Zwar gewinnt einer und der andere verliert, aber trotzdem feiern die allermeisten gemeinsam.“ Der Sport kann zudem helfen, mehr Kinder in Bewegung zu bringen.

Pröll führte aus, dass die Vorbereitungen vor Ort voll im Gange sind. Hinsichtlich Breitensport rechnete er vor, dass Fußball pro Wochenende eine halbe Million Menschen bewegt. Diese Breite führe zur Spitze. Zudem verkündete er einen Schulterschluss: „Wir werden als Verband gemeinsam mit den Partnern ORF, ServusTV und Kronen Zeitung eine Kampagne starten: We are from Austria. Es wird gezeigt, dass alle Österreicher:innen jeden Tag Topleistungen bringen – man kann auf das Erreichte stolz sein. Genau das wollen wir herzeigen.“

Fokus Medien – Gemeinsam die beste Berichterstattung bieten

Diese Kooperation war beim kommenden Panel „Fokus Medien“ Thema. Barbara Bleier-Serentschy (Kronen Zeitung) erörterte gemeinsam mit Matthias Brügelmann (Servus Media), Martin Szerecnsi (ORF), Thomas Berger (LAOLA1), sowie Lukas Ringer (kicker) die Potenziale der Medien rund um die WM. Zentrale Themen waren die Rechteverwertung von ORF und ServusTV, Synergien durch kooperative Zusammenarbeit sowie digitale Verwertungsstrategien für Fans, Leser:innen und Werbekunden.

Einigkeit herrschte bei allen Panelist:innen, dass die WM für die österreichische Medienwirtschaft neue Türen öffnet. Darüber hinaus berichtete die Runde, wie die jeweiligen Medien die WM umsetzen werden, um so die bestmögliche Berichterstattung zu ermöglichen – ein Event, der zum Teil zu ungünstigen Uhrzeiten in Europa zu sehen sein wird. Man war sich jedoch einig, dass die Übertragungszeiten – mit Verweis auf Olympische Spiele – früher auch kein Problem dargestellt hätten.

Fokus Sponsoren – Das absolute Highlight

Nach einer Netzwerkpause widmeten sich im Rahmen von „Fokus Sponsoren“ Petra Burger (Coca-Cola), Jürgen Irsigler (Admiral), Roland Schmid (IMMOunited) und Kurt Svoboda (UNIQA) der Frage, wie und wo Verbands- und WM-Sponsoring funktioniert. Die Fußball-WM eröffnet den ÖFB-Sponsoren schließlich die internationale Bühne – aber nicht für jeden Sponsor im selben Ausmaß. Während Großereignisse für Admiral in Österreich eine Chance auf neue Zielgruppen bietet, setzt Coca-Cola als internationaler Partner national um – und kennt die Herausforderungen in der Zusammenarbeit mit der FIFA.

IMMOUnited und Uniqa wiederum wollen sich auf anderem Wege mit der WM verbinden. Ein gemeinsames Ziel ist es, die positiven Emotionen des Nationalteams zu nutzen. Im Gegensatz zu Vereinssponsoring kann sich ganz Österreich auf die Unterstützung des Nationalteams verständigen. Der Wettanbieter setzt auf die Arena im Prater, Coca-Cola beispielsweise auf Brandings, IMMOUnited auf Aktivierung im nationalen Markt, Uniqa nützt die WM vor Ort, um mit Investoren Gespräche zu führen. Eines zeigte sich: Alle Verbandssponsoren wollen und können die WM für sich nutzen. Denn diese ist das absolute Highlight des Jahrzehnts.

Fokus Handel – Trikots als Fashion-Piece

Das will auch der Handel nutzen. Die WM bietet zwischen Hype und Marktrealität große Chancen. Dabei ist man von Unplanbarem abhängig – eben etwa, ob sich Österreich qualifiziert oder nicht. Welche Chancen und Herausforderungen es dabei gibt, das besprachen im Panel „Fokus Handel“ Markus König (Intersport) und Norbert Mair (Puma). Klar ist: Für den Bereich Retail hat die WM nämlich schon lange vor der erfolgreichen Qualifikation begonnen, im Fall von Puma fast zwei Jahre zuvor.

Im Panel gaben beide tiefe Einblicke, wie Trikots designt und unter das Volk gebracht werden, dass Heimtrikots konservativer sind als Auswärtstrikots und welche Namen sich besonders häufig verkaufen. Weiters wurden Strategien dargelegt, wie die jüngeren Generationen angesprochen werden können. Zwei herausragende Punkte: Events elektrisieren. Und seit ein paar Jahren ist ein Trikot nicht nur im Stadion gerne gesehen, sondern ein Fashion Piece – und insgesamt ein Türöffner für den Handel vor, während und nach dem Großereignis.

Fokus WM-Business – Trotz KI wird weiterhin in die Gänsehaut investiert

Doch nicht nur Partner wollen sich rund um die WM positionieren. Dienstleister und Agenturen möchten die Weltmeisterschaft nutzen, um das zu bieten, wonach die Menschen sich gerade in schwierigen Zeiten sehnen: Gänsehautmomente und positive Emotionen. Wie das funktionieren kann und Marken das umsetzen können, besprachen Mitch Andric (Sportfive), Hanno Egger (Sporteo), Martin Kaswurm (Chaka2) und Markus Klausmann (Stats Perform). Sie berichteten von den Möglichkeiten des Wirtschaftens in den USA und welche Chancen sich daraus ergeben – für europäische und US-amerikanische Unternehmen.

Neben interessanten Beispielen aus den Bereichen Hospitality und Werbung widmete sich die Runde der Frage, was Künstliche Intelligenz heutzutage und auf Sicht im Hinblick auf Events bieten wird können. In dieser Sache waren sie sich einig: Es wird in Zukunft weiterhin darum gehen, tolle Stadionerlebnisse zu bieten und diese mit KI und Daten so zu verbinden, dass die gute alte Zeit mit den neuen Möglichkeiten verbunden wird.

WM-Experten Talk – Die großen Südamerikaner sind der Unterschied

Im abschließenden Panel warfen schließlich ORF-Experte Herbert Prohaska und sein ServusTV-Pendant Florian Klein einen Blick auf die sportlichen Herausforderungen und Ziele der WM 2026 – gespickt mit sehr vielen Anekdoten aus vielen Jahrzehnten österreichischer Fußballgeschichte. Von laxen taktischen Vorgaben, Feiern nach Erfolgen, unglaublich anstrengenden Radtouren in der Vorbereitung und Beinahe-Herzinfarkten wegen der Hitze.

Neben diesen Geschichten aus dem Nähkästchen lieferten Prohaska und Klein interessante Ansichten auf Basis ihrer Erfahrung über Hitze, Druck und die Unterschiede zwischen Welt- und Europameisterschaften. Klar scheint, dass die jetzige Generation genauso unter Druck steht wie Prohaska und Co., die sich damals erstmals nach 20 Jahren für eine WM qualifizierten oder im Fall von Klein überhaupt das erste Mal für eine EM-Endrunde. Ein Thema war auch das Duell alternder Stars wie Cristiano Ronaldo, Luka Modrić und Lionel Messi mit den jungen Stars. Die beiden vermuten, dass die Oldies noch einmal aufzeigen können.

Eine detaillierte Zusammenfassung der jeweiligen Panels beim WM Summit folgt in den kommenden Tagen.

Die Aussteller: Imago, Sportfive, Stats Perform und Stiegl

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