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Real Madrid übertrifft erneut Umsatzmarke von einer Milliarde Euro

(c) GEPA pictures/ Felipe Mondino

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Der spanische Rekordmeister hat zum zweiten Mal in Folge einen Umsatz jenseits der Milliardengrenze erzielt. Getragen wurde das Wachstum unter anderem vom Stadionbetrieb und den kommerziellen Aktivitäten.

Real Madrid hat im Geschäftsjahr 2024/25 einen Umsatz von 1,185 Milliarden Euro erzielt – ein Plus von 10,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit bleibt der Klub der einzige Fußballverein, der diese Marke mehrfach überschritten hat. Der Nettogewinn stieg auf 24 Millionen Euro, das operative Ergebnis (EBITDA) inklusive Transfererlöse lag mit 243 Millionen Euro auf einem historischen Höchststand.

Maßgeblich zum Ergebnis beigetragen hat das erste vollständige Geschäftsjahr nach Abschluss zentraler Bauarbeiten im umgebauten Estadio Santiago Bernabéu. Die Einnahmen aus dem Stadionbetrieb und kommerziellen Aktivitäten – insbesondere Sponsoring, Merchandising und Hospitality – erhöhten sich um 38 Prozent. Konzerte und Gastronomie sind weiterhin nur eingeschränkt möglich, sollen aber ab der Saison 2025/26 zusätzliche Einnahmen generieren.

Rückgänge bei den TV-Erlösen, unter anderem durch ein neues Verteilungsmodell der UEFA, konnten durch höhere Einnahmen aus Wettbewerben und Freundschaftsspielen kompensiert werden. Die Ausgaben blieben unter Kontrolle: Die Kostenquote sank auf 43 Prozent – den niedrigsten Wert seit dem Jahr 2000. Die EBITDA-Marge erreichte 18 Prozent.

Zum Geschäftsjahresende am 30. Juni 2025 verfügte der Verein über ein Nettoeigenkapital von 598 Millionen Euro sowie liquide Mittel in Höhe von 166 Millionen Euro. Die Nettoverschuldung ohne Stadionfinanzierung lag bei 12 Millionen Euro. Darüber hinaus stehen ungenutzte Kreditlinien über 425 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Gesamtinvestitionen in den Stadionumbau beliefen sich auf rund 1,35 Milliarden Euro. Der Klub hat 2024/25 mit der Tilgung des entsprechenden Darlehens begonnen. Zu den bereits fertiggestellten Bauelementen zählen unter anderem das Dach und das mobile Spielfeld. Weitere Erlösquellen wie Konzertinfrastruktur und Veranstaltungsflächen sollen 2025/26 folgen. Geplant ist unter anderem die Austragung eines NFL-Spiels im neuen Bernabéu.

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